krainaksiazek auf dem weg zur literarischen kompetenz 20099720

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Der Weg zur internationalen Schulpartnerschaft - 2826642389

199,97 z³

Der Weg zur internationalen Schulpartnerschaft AV Akademikerverlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. In Zeiten des globalen Wandels finden sich auch Schulen mit dem Förder schwerpunkt geistige Entwicklung in einer multikulturelle Verflechtung wie der. Welche (Re-)Aktionen in Form von Empfehlungen und Konzepten für die Schule ergeben sich aus den global-gesellschaftlichen Strömungen? Inwieweit passen die interkulturellen Konzeptionen in die pädagogischen Zielsetzungen für diesen Förderschwerpunkt? Welche Kontextbedingungen, Chancen und Grenzen stellt die interkulturelle Begegnung dar? Was ist auf dem Weg von der Idee zum konkreten Projekt zu beachten und wo gibt es Unterstützung? Die Autorin Kerstin Hesse zeigt das Potential internationaler Schul part ner schaften auf, durch vielfältige Grenzüberschreitungen die innovative Ent wick lung der Institution und des Unterrichts voran zu bringen. Schüler mit einer geistigen Behinderung können durch den offenen Umgang mit Anderssein ein erweitertes Selbstbild aufbauen sowie interkulturelle Kompetenz als Schlüs sel qualifikation für die persönliche und berufliche Lebensgestaltung entwickeln. Das Buch richtet sich an alle Mitarbeiter von Förderschulen sowie an Eltern und Schulentscheidungsträger.

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Am Ufer - 2844387809

86,31 z³

Am Ufer Kramer, Berlin

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

ÜBER DIE METHODE DER SURREALISTISCHEN PROTOKOLLE. Der Text "Am Ufer" entstand innerhalb von fünf Wochen während meines Aufenthalts in Paris im Frühjahr 1969. Ein halbes Jahr vorher hatte ich die Tschechoslowakei, nach dem Einmarsch des Warschauer Paktes, verlassen und kam nach Paris in der Hoffnung, dort eine neue, angemessene Lebenschance zu finden. Es ging mir zunächst natürlich darum, Arbeit zu erwerben, um meinen Unterhalt zu sichern. Ich hatte nicht viel Geld. Das Dach über dem Kopf fand ich in einem sehr bescheidenen Wohnhotel im vierzehnten Arron-dissement an der Avenue du General Leclerc im Appartement mit einem kleinen Zimmer und einer noch kleineren Küche. Monatlich bezahlte ich 220 Francs Miete. Das war auch für die damalige Zeit recht preiswert. Ich hatte in Paris eine Reihe von nicht besonders wohlhabenden Bekannten und Freunden. Doch ich suchte sie nicht auf in der Befürchtung, sie könnten sich verpflichtet fühlen, mir materiell unter die Arme zu greifen: Die Bettelei war für mich damals und ist bis heute unannehmbar. Ich schäme mich zutiefst vor eigener Ohnmacht. Ich blieb also in der Stadt inkognito und versuchte mein Glück auf eigene Faust. Das war sicherlich reichlich naiv und die gerechte Strafe dafür war das Scheitern aller meiner Bemühungen. Ein Exilant ist in den ersten Jahren im Ausland oft schweren psychischen Belastungen ausgesetzt. Er fühlt sich entwurzelt, weil er bald feststellen muss, dass er die Bräuche und Rituale der neuen Umgebung, die er aus der Literatur genug zu kennen glaubte, eigentlich gar nicht kennt. Er weiß allzu oft nicht, wie er sich adäquat benehmen und gar nicht, an wen er sich mit Zuversicht um Rat wenden sollte. Es fehlt ihm sowohl das kulturpsychologische Raster als auch die Infrastruktur von Bekanntschaften und Beziehungen, die ein Mensch in einem Land, in dem er seit seiner Kindheit lebt, fast immer hat. Wenn er darüber hinaus noch an Geldmangel leidet, findet er sich in einer Isolation wieder, die unter anderen Umständen unvorstellbar wäre. Es gibt für ihn in der Fremde kein soziales oder psychologisches Rettungsnetz. Jeder falsche Schritt kann daher dramatische oder katastrophale Folgen haben. Darüber hinaus gibt es immer und überall genug Menschen, die seine Unkenntnisse und daraus resultierende Unsicherheit ausnutzen oder sie mindestens nicht respektieren wollen. Dies erweckt in ihm eine permanente Spannung. Er leidet unter einem Dauerzustand von angespannter Behutsamkeit und besorgtem Bewusstsein. In Augenblicken der Müdigkeit führt dies natürlich zu immer wiederkehrenden Depressionen. In dieser Lage begann ich eines regnerischen Apriltages, den Text "Am Ufer" aufzuzeichnen. Ich schrieb ohne jeglichen Plan, ohne Konzept, ohne eine Vorstellung darüber, was ich schreiben sollte. Die Motivation dazu habe ich nur meinem existenziell bestimmten, emotionalen Feld anvertraut. Schon lange war ich der Überzeugung, dass das Leben keine Erzählung ist und dass die Erzählungskunst das Leben nur stilisiert und verfälscht. Außerdem war es mir zu ernst, um mir unterhaltsame oder rührende Geschichten auszudenken. Ich hatte zu große Sorgen und war zu müde dazu. Im Prinzip wollte ich mir nur ein wenig Ablenkung verschaffen. Ich ließ den Stift über das Papier laufen, ohne über das Geschriebene zu reflektieren. So tauchten längst vergessene Begebenheiten auf, Bruchstücke von Erlebnissen, Scherben von Hoffnungen und Fetzen von Ängsten. Es kamen seltsame, auf der Straße oder aber nur in der Imagination erlebte Begegnungen und Erlebnisse zum Vorschein. Meine Erinnerungen an Prag, die Stadt, die ich liebte und die ich unter dem Druck der Geschichte unlängst verlassen musste, mischten sich mit frischen Eindrücken und Erlebnissen aus Paris, meiner alten Liebe aus der Zeit, als ich als Junge diese Stadt nur aus Romanen, Novellen und Gedichten kennenlernen konnte. Nun wuchsen beide Städte in meinen Gedanken und Gefühlen zu einem Ort der Träume zusammen, die auf mich seltsamerweise eine tröstliche Wirkung hatten. Ich vermisste Freunde für Gespräche und eine Frau für die Liebe. Ich war beinahe vierzig und es mangelte mir an jeglicher Vorstellung über meine Zukunft. Meine Emotionslage war so intensiv, so berechtigt und so konstant, dass sie auf mich wie eine Droge wirkte, die mich über Monate hinaus zu einer besonderen Sichtweise stimulierte und dadurch zu einer Welt durchdringen ließ, die parallel zu der Welt der anderen Menschen lag. Meine Augen sahen nicht mehr die Wirklichkeit durch das angewöhnte Prisma praktischer Sachlich- und Nützlichkeiten, sondern durch das Prisma der Sehnsucht und der Einsamkeit. Ich befand mich in einer anderen Realität. So begann sich ohne meine Absicht die Methode der surrealistischen Protokolle zu entwickeln, eine Methode der unregelmäßigen, nicht geplanten Aufzeichnungen über einem Zustand des Geistes, in dem der Traum und das Wachsein die gleiche Ebene der Wirklichkeit erreichten, in dem die Zusammenhänge zwischen Objekt und Subjekt, den äußeren und den inneren kognitiven Sphären, zwischen bewussten und unbewussten Facetten der Wirklichkeit sich nicht mehr gegensätzlich, sondern symbiotisch und komplementär verhielten. Die Realität wurde dadurch neu erschaffen. Es wurde eine magische, eine poetische Realität. Surrealistische Protokolle, so wie ich sie in dem Text "Am Ufer" vorlege, stellen daher Aussagen über Prozesse der Weltentstehung dar. Es sind Prozesse, bei denen das Subjekt seine Objekte nicht nur findet, sondern auch erfindet, realisiert, während die von ihm geschaffenen Objekte ihn sofort wieder rückwirkend beeinflussen und verformen. Das Ganze geschieht in keiner technischen, sondern in einer psychologischen, daher zum Teil reversiblen oder zyklischen Zeit. Es geht um keine schlichte Erzählung, die im Bewusstsein nach dem Konzept der konventionellen Realität vorgezeichnet wäre und sich nach einem vorgedachten literarischen Plan sukzessiv entwickeln würde. Mit Recht. Denn das Leben erzählt auch keine zusammenhängenden Geschichten und kennt keine dramaturgischen Gesetze. Die entstehen bei unseren Erlebnissen erst nachhinein, während wir sie als Erzählungen konvertieren, am Raster unserer durch Logik gelenkten Vorstellungskraft. Das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung ist auf der existenziellen Ebene meistens so komplex, dass wir nur eine unzulängliche Kürzung davon begreifen und uns dafür in der kognitiven Not eine deterministische Kette auszudenken versuchen, die allerdings - trotzdem, dass wir mit ihr eine Zeitlang scheinbar gut mitleben können - nichts als ein Mythos der Realität, ein Phantasieprodukt, ist. Auch der uralte Dualismus von Subjekt und Objekt ist bekanntlich ein Konstrukt. Das, was wir gewöhnlich als "Objekt" bezeichnen, und das, was wir für das subjektive "Ich" halten, sind keine unversöhnlichen Gegensätze, sondern zwei untrennbare, sich ergänzende Bestandteile unserer Erkenntnis, aus denen wir für unsere Bedürfnisse die Welt der Dinge zusammenbauen. Denn ohne Subjekt gibt es keine Objekte und umgekehrt. Jede Realität ist daher nur eine spezifische, rationalistische Verdinglichung eines Teils der endlosen Wirklichkeit. Ihre sog. "Objektivität" beruht auf einem gesellschaftlichen Konsensus, auf Koordinaten, die auf die herkömmliche menschliche Praxis bezogen sind. Situationen, mit denen der Text "Am Ufer" den Leser konfrontiert, sind keine Sujets im literarischen Sinne, keine a priori bestimmten Begebenheiten einer zielgerichteten Beschreibung. Im Gegenteil. Die Situationen des Textes entstehen vor uns wie plan- und absichtslose Organismen, von einem Wort zum anderen, von einer Zeile zu der anderen, Absatz für Absatz, manchmal voraussehbar, scheinbar zusammenhängend, und manchmal wieder nicht, so wie das Leben selbst in uns und um uns entsteht und sich entfaltet. . In der Dunkelheit erscheint ein Punkt und dieser Punkt wird zum Ort. Dieser Ort bekommt Eigenschaften, die an ihm sein Betrachter erkennt und die zugleich denselben als seine eigene Quelle gestalten. Es ist ein wirklicher Ort. Er objektiviert sich zunächst nur durch vage Konturen, punktuelle Beleuchtungen, schattenhafte Bewegungen, doch nach und nach festigt er sich, konkretisiert, erweitert, wiederholt, verzweigt sich und metastasiert in die Dunkelheit hinein, wo er überall neue Orte entstehen lässt, die schließlich ein ganzes Universum bilden. Das Geschehene verwebt sich in eine Struktur der Welt ohne Anfang und Ende. Man kann die surrealistischen Protokolle zum Teil mit Tagebuchaufzeichnungen vergleichen. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurden diese Texte als einzelne, frei aneinandergereihte Absätze niedergeschrieben, in unregelmäßigen Zeitabständen, manchmal mehrmals am Tag, manchmal nach einer eintägigen oder auch längeren Pause. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurde der momentane Zustand von emotionalen und existenziellen Situationen des Autors hier festgehalten, die durch Begegnungen mit Personen, Tieren, Gegenständen, Träumen, Vorstellungen und kleinen Ereignissen, durch die sich rasch oder langsam wandelnden Stimmungen oder - wie im Falle dieses Textes - durch die alles durchdringende Einsamkeit bestimmt sind. Doch während der Verfasser eines Tagebuchs nur die Erlebnisse notiert, die er in der konventionellen Realität "real" erleben zu dürfen glaubt, die durch die vorgegebenen Regeln des gezähmten, praktischen Bewusstseins zugelassen sind, sind die surrealistischen Protokolle Aufzeichnungen über freie Bewegungen des Subjekts in einem bestimmten emotionalen Raum, der die Ebene des Üblichen, des Etablierten, des Zugelassenen auf eine nicht konforme, revoltierende Art schneidet. Die Wirklichkeit wird hier nicht als eine herkömmliche, übernommene, durch Erziehung, Bildung oder gesellschaftliche Zwänge aufgenötigte, schlicht außerhalb des Textes programmierte Tagesrealität, sondern als eine immer wieder neu sich erschaffende, konkrete und entfesselnde Pararealität empfunden und betrachtet. Von der permanenten Korrektur des domestizierten Bewusstseins befreit, schöpfen diese Protokolle aus den Quellen der für das pure Ratio unerreichbaren Wirklichkeit, die sich nur unter ihren immanenten Intentionen, nicht unter Vorschriften und Klischees der normativen Logik und des gezähmten Verstandes zur Realität verwandelt. Aus diesem Grund sind sie auch besonders relevant. Sie weisen auf die Möglichkeit hin, die Welt nicht als alternativlose Struktur denken und empfinden zu müssen. Ein literarisches Sujet kann man bekanntlich mehrere Male auf verschiedene, ja gegensätzliche Art und Weise beschreiben. Sein Charakter wird durch eine willkürlich ausgewählte Betrachtungsweise bestimmt. Dadurch ist sein Wert allerdings diskreditiert: eine Sujetbeschreibung ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine erdichtete Interpretation derselben, die man ad libitum verändern kann. Die Wirklichkeit, deren Antlitz durch die Methode der surrealistischen Protokolle enthüllt wird, kann man dagegen nicht noch einmal anders beschreiben. Sie ist so, wie sie ist: der Text ist die Wirklichkeit selbst. Diese andere, unbekannte Wirklichkeit der surrealistischen Protokolle, die rationale wie irrationale (von dem Verstand nicht erfasste) Komponenten gleichermaßen respektiert, kann daher einen Weg zur Erweiterung des Bewusstseins eröffnen, einen Weg, der uns die Chance einer alternativen Einsicht in unsere Schicksale anbietet. Die Larven der konventionellen Realitäten, die wir für gewöhnlich für die Wirklichkeit einsetzen, um sie uns in dem praktisch-kommunikativen Sinne zugänglich zu machen, verführen uns, ihnen in die Irrkreise der Zielstrebigkeit und des sozialen Profits zu folgen, die an allen Seiten mit Mauern der als natürlich verklärten Vorurteile und historisch entstandenen, repressiven Normen umgeben sind. Köln, August 2004 Milan Nápravník

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Interkulturelle Kompetenzentwicklung als Aufgabe der beruflichen Bildung - 2826678370

289,69 z³

Interkulturelle Kompetenzentwicklung als Aufgabe der beruflichen Bildung Diplomica

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Zohra, heute als Bürokauffrau tätig, ist eine von ca. 15,3 Millionen Migranten aus unterschiedlicher Herkunft, die in Deutschland leben und arbeiten. Mit vierzehn Jahren kam sie nach Deutschland und wurde zunächst in die 8. Klasse einer Hauptschule eingestuft. Es folgte der Besuch der Realschule und einer höheren Handelsschule, bevor der weitere Besuch einer Fachoberschule aufgrund zu geringer Sprachkenntnisse abgelehnt wurde. Wenig später nahm sie über einen privaten Bildungsträger eine Praktikantenstelle an der Universität Kassel an, in der sie vor allem ihre vielseitigen sprachlichen Kompetenzen einsetzen konnte. Dies erkannten auch ihre Vorgesetzten und boten ihr eine Ausbildung zur Bürokauffrau an. §Der berufliche Lebenslauf von Zohra zeigt die Potenziale bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf, lässt aber gleichzeitig auch mögliche Probleme junger Migranten im deutschen Bildungssystem erkennen. Ich habe die Biografie von Zohra zum Anlass genommen, herauszufinden, ob jugendliche Migranten interkulturelle Kompetenzen besitzen und ob der Einsatz der vorhandenen Potenziale den wohl schwierigen Zugang zum deutschen Bildungssystem verbessert.§Das vorliegende Buch klärt zunächst die Frage nach den Ursprüngen, der Entwicklung und dem Verständnis interkultureller Kompetenz. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen besitzen verschiedene Identitäten, die durch ihre kulturelle Prägung bestimmt sind. Sie lernen mit- und voneinander. Die Begriffe Kultur und Identität sind aufgrund dieser Tatsache wichtige Bausteine interkultureller Kompetenz. Weiterhin entstehen durch das Aufeinandertreffen von Menschen in kulturellen Überschneidungssituationen Vorurteile, Stereotype und Ethnozentrismus, die einen Ansatzpunkt interkulturellen Lernens darstellen. Das Ergebnis des Prozesses des interkulturellen Lernens stellt den interkulturellen Kompetenzerwerb dar, der bei den jugendlichen Migranten durch das Aufwachsen zwischen den Kulturen ausgeprägter erscheint als bei deutschen Jugendlichen. Dadurch kann eine mögliche interkulturelle Kompetenz Jugendlicher mit Migrationshintergrund für eine weitere Schlüsselqualifikation in der deutschen Bildung stehen. Weiterhin zeigt ein Blick auf die Bildungslage der jugendlichen Migranten im deutschen Bildungssystem, wie bedeutsam der Einsatz interkultureller Kompetenzen für ihren weiteren beruflichen Lebensweg sein kann. Hier wird vor allem die Problematik an den Übergängen von der Schule in die Ausbildung und von der Ausbildung in den Beruf deutlich, und die Gründe für diese Chancenungleichheit der Migrantenjugendlichen im Vergleich zu den deutschen Jugendlichen in unserem Bildungssystem beschrieben. Die schlechteren Bildungsverläufe der Migrantenjugendlichen werden mit dem Kulturkonflikt und den sprachlichen Defiziten begründet. Ausgehend von der Kritik an dieser Sichtweise wendet sich dieses Buch den Ressourcen und Potenzialen der jungen Migranten zu und stellt ein Forschungsprojekt des Bundesinstitutes für Berufsbildung (BIBB) näher vor. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes liefern eine Basis für die nachhaltige Verbesserung der Bildungsbeteiligung der Migrantenjugendlichen und versuchen interkulturelle Kompetenzen zu identifizieren. Durch Kompetenzfeststellungsverfahren wird ein möglicher Weg beschrieben, den interkulturellen Kompetenzerwerb in einen biografischen Zusammenhang zu stellen.

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Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2012/2013 - 2853290197

287,25 z³

Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2012/2013 Verlag für Polizeiwissenschaft

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

E s s a y Walter Krämer German Angst S o n d e r s c h w e r p u n k t: L u f t s i c h e r h e i t k o n t r o v e r s Dieter Wiefelspütz Bundeswehreinsatz im Innern - Neues aus Karlsruhe - Zum Plenarbeschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 3. Juli 2012 Robert Chr. van Ooyen ,Luftsicherheit II' als erneuter verfassungspolitischer Tabubruch Das Bundesverfassungsgericht gibt als Ersatzverfassungsgeber auch den - (noch) beschränkten - Militäreinsatz im Innern frei S o n d e r s c h w e r p u n k t: R e c h t s t e r r o r i s m u s Manfred Schneider Popkultur und Vatermord. Jugendliche Serienmörder in Institutionen Florian Hartleb Die Analyse des Falls ,Breivik': Einsamer Wolf-Terrorismus als wichtiges, aber vernachlässigtes Phänomen sui generis innerhalb des Terrorismus Armin Pfahl-Traughber Gab es doch eine ,Braune Armee Fraktion'? - Die Besonderheiten des ,Nationalsozialistischen Untergrundes' Sven Srol Die ,Verzahnung' von Polizei und Nachrichtendiensten bei der Abwehr von Gefahren durch Extremismus und Terrorismus: Gemeinsame Zentren, gemeinsame Verbunddateien und andere Problemfelder E x t r e m i s m u s / R a d i k a l i s m u s Samuel Salzborn Demokratie, Extremismus und Autokratie - Eine konzeptionelle Skizze Lars Normann Das Extremismuskonzept - Zum Verhältnis von Idee und Mittel Armin Pfahl-Traughber Antisemitismus im Islamismus, Links- und Rechtsextremismus - Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Ideologie, Agitation und Gewalthandlungen JiriÅL Foral / Miroslav MareS Integraler Katholizismus aus der Sicht der Extremismusforschung Christoph Kopke ,Wer von Euch den Knüppel hob gegen deutsche Nationalisten: An den werden wir uns erinnern, kommt auf unsere schwarze Listen' - Polizei als Gegenstand rechtsextremer Musiktexte Karsten Dustin Hoffmann Mythen und Legenden. Einige Richtigstellungen über die ,Rote Flora' Julia Gerlach Verbieten oder Nicht-Verbieten? Vom Umgang der streitbaren Demokratie mit extremistischen Vereinen nach 1990 Harald Georgii Extremismusklausel im Zuwendungsbereich - Verfassungsmäßigkeit des Verlangens eines Bekenntnisses zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung von Trägern von Projekten des Programms ,Toleranz fördern - Kompetenz stärken' Ö f f e n t l i c h e S i c h e r h e i t i n D e u t s c h l a n d Thomas Vormbaum Die Entwicklung der Strafgesetzgebung im Lichte der juristischen Zeitgeschichte Michael Wagner-Kern Legitimationsmängel ausgreifender Vorfeldorientierung im Polizei- und Strafrecht Markus Thiel ,Entgrenzung' der Gefahrenabwehr - Inflation der Sicherheit und Rückkehr des Polizeistaates? - Zur Weiterentwicklung der Sicherheitsarchitektur in Deutschland Fredrik Roggan Polizeiliche Bildaufnahmen zur Einsatzlenkung und -leitung bei Versammlungen - Legislativer Handlungsdruck bei Videografierungen im Gewährleistungsbereich von Art. 8 Abs. 1 GG Martin H. W. Möllers ,Ein vom Elend der Welt unbeschwertes Gemüt des Bürgers ist kein Belang, zu dessen Schutz der Staat Grundrechtspositionen einschränken darf' - Zur Stärkung des Demonstrationsrechts in Flughäfen und Bahnhöfen durch das Bundesverfassungsgericht Christian Pundt Privatisierung des Massregelvollzuges - Urteilsbesprechung zum Bundesverfassungsgerichtsurteil BVerfG, Urt. v. 18. 1. 2012 - 2 BvR 133/10 Martin H. W. Möllers / Robert Chr. van Ooyen Auf der Suche nach den Polizeiwissenschaften Hans-Thomas Spohrer ,Burnout' in der Bundespolizei - Kritik und Alternativkonzepte Martin H. W. Möllers (Un-)Kooperative Sicherheit - Empfehlungen der ,Werthebach-Kommission' zu den Polizeien des Bundes und ihre Verpuffungen Heinrich Amadeus Wolff / Daniel Mundil Die Evaluation von Sicherheitsgesetzen Jonas Grätz Die Auswirkungen der ,Energiewende' auf die innere Sicherheit Dirk Freudenberg Grundsätzliche Anmerkungen zu Problemen der Ressort- und Ebenen übergreifenden Abstimmung im Sinne des Ansatzes Vernetzter Sicherheit Jürgen Franke Gesellschaftliche Integration und demokratische Legitimation der ,neuen' Bundeswehr Thilo Weichert Facebook, der Datenschutz und die öffentliche Sicherheit E u r o p ä i s c h e S i c h e r h e i t s a r c h i t e k t u r Bettina Schöndorf-Haubold Auf dem Weg zu einem unionalen Einsatzrecht: Sicherheitsgewährleistung in Europa Rosalie Möllers Die Befugniserweiterungen der Agentur Europol und deren Kontrollmöglichkeiten Robert Fischer Europäisierung von Migration und Sicherheit - Die Schengen Aquis im Spannungsfeld von Rechtsangleichung und Fragmentierung Daniel Fröhlich Asylgrundrecht und internationaler Schutz: Zur gewandelten Bedeutung des Art. 16a GG im europäischen Asylsystem Gerichtshof der Europäischen Union Pressemitteilung zur Richtlinie über die Rückführung illegaler Einwanderer Patrizia Robbe / Juliane Hollstein Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamtinnen und -beamten in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union Thomas Beck Die ,multivektorale' Außen- und Sicherheitspolitik der Ukraine: Russlandorientierung oder EU Anbindung? I n t e r n a t i o n a l e S i c h e r h e i t Dokumentation Vereinte Nationen Generalversammlung Bericht des Sonderberichterstatters über außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston Khadija Katja Wöhler-Khalfallah Tunesien: Demokratischer Wandel unter der Hypothek vergangener Diktaturen und der Förderung des Salafismus und der Muslimbruderschaft aus Gründen des Machterhalts externer regionaler Akteure Thomas Beck Die NATO nach 63 Jahren: Bündniszweck und Strategie im Wandel - Der richtige Zeitpunkt für den Vorruhestand? Emanuel Lohninger Die Privatisierung des US-Department of Defense am Beispiel Afghanistans Dirk Freudenberg Counterinsurgency als Phase zur Überwindung schwacher Staatlichkeit und zur Etablierung einer stabilen Nachkriegsordnung Stephan Blancke Private Intelligence Robert Chr. van Ooyen Die Kampala-Revisionskonferenz: Internationaler Strafgerichtshof, UN-Sicherheitsrat und das Problem der ,Aggression' ,. d a s L e t z t e ' ' Publius d'Allemagne / Glaukon Rien zu Pupendorff 13. Lübecker Expertengespräch zu Staat und Sicherheit in Theorie und Praxis Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

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Der Tango im Werk Julio Cortázars - 2826812955

289,69 z³

Der Tango im Werk Julio Cortázars Diplomica

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Ausgehend von Äußerungen Julio Cortazars legt Viviana Alvarez-Schüller dar, dass Tangozitate in seinem literarischen Werk eine größere Rolle spielen als bislang vermutet. Dank beeindruckender Tango-Kompetenz nimmt sie den Leser mit auf eine sehr aufschlussreiche intertextuelle Spurensuche. Dabei erliegt sie nie der Versuchung, die Bedeutung des Tangos in Cortázars fiktionalem Kosmos über Gebühr zu vergrößern. §Sie zeigt die ambivalente Haltung Cortázars der dominanten Populärmusik seiner Heimat gegenüber: Während er sie einerseits kritisch als effektives Mittel peronistischer Kulturpolitik betrachtet, würdigt er sie andererseits als prägnantes Symbol moderner Argentinität. Eine kritische Sicht des Tangos zeichnet sich vor allem in seinem Frühwerk ab. In der Erzählung Las puertas del cielo (1951) erscheint er als Musik der mit monströsen Zügen versehenen cabecitas negras, entfaltet aber eine derartige Wirkung, dass er sogar den milieufernen Erzähler in seinen Bann zu schlagen vermag. Gegen die in manchen Tangotexten geforderte Anpassung an die herrschenden Verhältnisse ("no te metas") wenden sich zwei Gedichte aus der gleichen Werkphase, die im Rückgriff darauf zur Trauer über das Argentinien Peróns animieren. Aber auch noch in der späten Erzählung La escuela de noche wird der Tango als Lockmittel für eine totalitäre Ideologie verwendet, die angesichts staatlich-militärischer Vereinnahmung des Einzelnen mit Le Peras Silencio Schweigen gebietet. In Cortßzars späterem OEuvre steht der Tango allerdings auch für die aus räumlicher und zeitlicher Ferne betrachtete, wenn nicht ersehnte Welt von Buenos Aires: "Me junta mis dos mundos", bekennt der Pariser Exilant in seinem kaum bekannten Buch Monsieur Lautrec. In einem der in Salvo el crepúsculo gesammelten und teilweise vom Cuarteto Cedrón vertonten Gedichte wird etwa die in Mano a mano besungene verlorene Geliebte durch die auf der anderen Seite des Atlantiks zurückgelassene Privatbibliothek ersetzt. Und in verschiedenen Erzählungen der siebziger und achtziger Jahre, namentlich in El móvil, finden Tangozitate Verwendung, um auf den Spuren von Borges dem verschwundenen Sozialtypus des compadrito Gestalt und Stimme zu verleihen. In Rayuela, auch hierin Summe von Cortazars Poetik, koexistieren die polemische und die nostalgische Perspektive. Im Vergleich zum Jazz gewinnt der Tango hier das Profil einer Musik der unbeweglichen Spießer, dient jedoch auch zur Artikulation des Verdrängten, etwa wenn der sich anbahnende Doppelgänger-Konflikt zwischen Oliveira und Traveler in der Gewaltthematik von La gayola ein musikalisches Echo findet.

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Die Entmachtung des Areopags unter Ephialtes: Eine demokratische Wende? - 2826762960

79,79 z³

Die Entmachtung des Areopags unter Ephialtes: Eine demokratische Wende? GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

1. Einleitung§Einer von diesen soll Ephialtes gewesen sein, der die Macht des Rates auf dem Areopag brach und den Bürgern nach Platons Wort den Becher der Freiheit voll bis zur Berauschung einschenkte. §Gab Plutarch, von dem dieses Zitat stammt, in seiner Perikles- Biographie den Folgen des Ereignisses des Sturzes des Areopags eine negative Konnotation? Ist ein Rauschzustand nicht ebenso schädlich, wie im Feuer des Augenblicks beglückend? Deutet dieses Zitat auf ein temporäres Vergessen des athenischen Volkes gegenüber der Gesamtsituation hin, in der sie sich befanden und die mit umfassenden Spannungen mit Sparta nicht gerade erfreulich gewesen ist?§Der zentrale Gesichtspunkt dabei ist wie die oben bereits von Plutarch tradierte Macht des Areopags ausgesehen hat. Welche Befugnisse hatte der Rat, bevor Ephialtes ihn 462/1 v. Chr. stürzte? Inwiefern soll das in Bezug auf die bereits keimende Pflanze der Demokratie wichtig gewesen sein? §Die folgende Arbeit versucht diesen Fragen in drei Teilen nachzugehen. §Zunächst soll die Frage beantwortet werden, wie sich der Areopag bis zum Zeitpunkt seiner Entmachtung entwickelt hat. Dabei spielen die Blutgesetze des Drakon sowie die Gesetzgebungen des Solon eine entscheidende Rolle. Zudem soll ein kurzer Überblick über die Entwicklung der athenischen Lebensweise und der Institutionen der Blutgerichtsbarkeit in Athen gegeben werden. §Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit den Ereignissen der Jahre 462/1 v. Chr., den Gründen für diese und ihren Folgen für Athen und seine einflussreichsten Machthaber. §Im dritten Teil soll eine Verbindung zu einer zeitgenössischen literarischen Verarbeitung gezogen werden. Dabei sollen insbesondere die Eumeniden des Aischylos auf ihren historischen Hintergrund untersucht werden. §Die wichtigsten Quellen, die berücksichtigt werden sollen, sind die Vitae des Plutarch über Kimon und Perikles, Die Eumeniden des Aischylos, die Untersuchungen zum Areopag von Charlotte Schubert, Kurt A. Raaflaub und Maximilian Braun, wobei letzterer in seiner Dissertation auf den Bezug der Eumeniden des Aischylos zum Areopag eingeht.§Ein abschließendes Fazit soll versuchen zu klären, ob die Entmachtung des Areopags eine demokratische Wende oder lediglich ein Meilenstein auf dem Weg zur Demokratie gewesen ist.

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Die Reise nach Shamballah - 2843495605

469,96 z³

Die Reise nach Shamballah Books on Demand

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Die Leerheit des Geistes ist die Grundlage des wahren schöpferischen Handelns. Ein alter Mythos Asiens ist bis heute lebendig. Verschiedenen Überlieferungen zufolge soll sich etwas Besonderes ereignet haben. In der Stille und der Mystik der unendlichen Weite sollen ungewöhnliche Dinge geschehen sein. Im alten Indien hat man davon gehört und in China ... Es geht um die Bereitschaft und um die Fähigkeit, in das eigene Sein einzutauchen, um im eigenen Innern Stille zu finden und um Kraft zu schöpfen, um das Leben besser bewältigen zu können - und es geht dabei auch darum, eine umfassende Bewusstseins-Entwicklung des Einzelnen zu ermöglichen. Mit dem hier vorgestellten "Phantasie-Weg" ist eine gangbare Möglichkeit zu einem erweiterten Verständnis eröffnet worden, zu persönlicher Klarheit und der Kompetenz, die Dinge in eine positive und konstruktive Richtung zu lenken. Dieses Buch ist der erste Teil einer Trilogie von praktischen Wegweisern, die für die Entfaltung und Befreiung des Geistes auf künstlerisch-phantasievolle Weise gestaltet wurden. Alle drei Bände basieren auf der Erkenntnis: "Der Phantasieweg" ist neben den bekannten Methoden der Selbsterkenntnis wie beispielsweise Yoga, Atemtherapie, Psycho- und Körpertherapie ein königlicher Weg zur Selbstfindung. Band 1 für Stressabbau und Gedankenharmonisierung durch aufbauende Inhalte ist ein wertvolles Geschenkbuch, in dem sich Kunst und Selbsterkenntnis verbinden - ein Balsam für die Seele und für den Geist und mit harmonisierenden Auswirkungen auf den Körper; es ist auch ein effektiver Weg für das Ausschöpfen der kreativen, der produktiven Potentiale des menschlichen Geistes.

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Johann Peter Hebel "Unverhofftes Wiedersehen" - eine Analyse - 2826990702

76,86 z³

Johann Peter Hebel "Unverhofftes Wiedersehen" - eine Analyse GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,0, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende wissenschaftliche Ausarbeitung beschäftigt sich mit den Kalendergeschichten Johann Peter Hebels, dessen Werke wohl den bekanntesten Vertretern jener Gattung angehören. Die kurzen, sprachlich recht einfach gehaltenen Prosaerzählungen, deren Inhalte auf Ereignisse des einfachen Volkes basieren, gelten heutzutage immer noch als aktuell und zeigen beispielsweise im deutschen Schulunterricht regelmäßige Präsenz. Zudem enthält das Genre, durch den geringen Umfang der einzelnen Geschichten, der relativ leichten Zugänglichkeit und dem Unterhaltungswert, die bevorzugten Eigenschaften der meisten Leser, welche der abstrakten und umfangreicheren Literatur eher aus dem Weg gehen ( Knopf 1983, S.11). Die Betrachtung von Hebels Geschichte des Unverhofften Wiedersehens soll hierbei im Vordergrund stehen. Sie kann als eine Art Prototyp der Gattung Kalendergeschichten betrachtet werden und stellt zudem den meistgelesenen und bekanntesten Text dar ( Knopf 1983, S. 136). Der Text beruht auf einer realen Begebenheit, welche sich 1670 in Falun ereignete. Zu jener Zeit ,wurde ein mit Eisenvitriol konservierter und somit jugendlich erhaltener Leichnam, von Bergarbeitern geborgen. Dieser wundersame Fund wurde in der Zeitschrift Jason 1809 veröffentlicht. Darin wurde zur literarischen Bearbeitung des Stoffes aufgefordert, wobei es somit anzunehmen ist, dass Hebel auf diesem Weg erstmals Kontakt mit der Handlung aufnahm. Die Vorlage enthielt bereits den Zusatz Wiedersehen , aus dem Hebel wohl das Unverhoffte Wiedersehen konstruierte (Steiger 1998, S. 170). Besondere Aufmerksamkeit und Bewunderung erhält die Geschichte aufgrund ihres raffinierten Erzählstils, mit der Hebel die fünfzig Jahre zwischen Verschwinden und Wiederkehr des Bergmanns, überaus geschickt überbrückt. Innerhalb der folgenden Arbeit wird darauf noch genauer eingegangen. Zunächst steht allerdings ein kurzer Überblick bezüglich der historischen Entwicklung der Kalendergeschichten im Blickpunkt.

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Bilder der einsamen Frau im Werk der Vormärzschriftstellerinnen - 2841433150

133,37 z³

Bilder der einsamen Frau im Werk der Vormärzschriftstellerinnen Neisse

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

In den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts vollzog sich auf dem Gebiet der Frauenliteratur eine Wende. Die Autorinnen begannen an der Wirklichkeit teilzunehmen, denn sie verfolgten das Ziel, die herk?mmliche Geschlechterdichotomie in Frage zu stellen. Die politisch-emanzipatorische Dimension des gesellschaftlichen Engagements von Frauen fand in ihren Werken Widerspiegelung. Im Zusammenhang mit der Revolution 1848 entstand, so Miroslawa Czarnecka, die erste Generation der professionellen Schriftstellerinnen in Deutschland, zu der unter anderem Fanny Lewald, Ida Hahn-Hahn, Luise M?hlbach, Mathilde Franziska Anneke, Louise Otto-Peters oder Louise Aston geh?rten. In ihren Werken, die durch die Auseinandersetzung mit den herk?mmlichen Gesellschaftsnormen gepr?gt wurden, fanden Selbstentw?rfe und Hoffnungen ihren Platz.?Der neue politische und soziale Geist etablierte sich auf der literarischen Ebene: die Vorm?rzautorinnen integrierten ihre ?u?erungen, womit sie einen neuen Weg in der Literatur und in der Entwicklung der ?sthetik einschlugen. Die Markierung dieses wichtigen Schrittes beeinflusste den Schaffensprozess. Die Analyse der in den publizistischen Texten aufgegriffenen Themen l?sst drei Hauptpunkte erkennen: Frauenbildung, Ehekritik und politisches Engagement. Die ?nderung der Situation trug jedoch nicht nur zur Entstehung einer neuen Qualit?t bei , sondern bot den Schriftstellerinnen die M?glichkeit, ihre Identit?t herauszubilden und Frauengestalten zu skizzieren. Aus diesem Grund bilden sie einen wesentlichen Forschungsaspekt, der bisher nicht ad?quat bearbeitet wurde.?Luise M?hlbach, Louise Aston und Louise Otto-Peters haben sich emanzipatorisch engagiert und auf die Probleme und Tendenzen ihrer Zeit reagiert. Sie bet?tigten sich literarisch im Spannungsfeld und ?bten Kritik an der ungerechten Lage der Frau. Diese Vorm?rzautorinnen wagten es, Stellung zu heiklen Fragen zu nehmen. Aus diesem Grund werden ihre Werke aus dem Zeitraum 1839 bis 1848 untersucht, um die Reaktion der Schriftstellerinnen auf die sozial-politischen Umw?lzungen und die damit einhergehende Auswirkung auf die Bilder der Frauenfiguren zu veranschaulichen.?Behandelt werden folgende Werke: Luise M?hlbachs Tetralogie "Frauenschicksal" (1839), Louise Otto-Peters' "Schloss und Fabrik" (1846) und "Aus dem Leben einer Frau" (1847) und "Lydia" (1848) von Louise Aston.?Diese Dissertation ist in vier Kapitel gegliedert. Das erste Kapitel bildet eine Grundlage f?r die sozial-politische Lage der Frau und stellt die Problematik der weiblichen Autorschaft dar. Es wird ber?cksichtigt, wie die Schriftstellerinnen auf die Umw?lzungen reagierten und sich f?r die Frauenfrage engagierten, dabei wird jedoch betont, dass nicht alle sich politisch eingesetzt haben.?Das zweite Kapitel ist als Ann?herung an das Ph?nomen der Einsamkeit und damit als theoretischer Ansatz zu verstehen. Die Gliederung dieses Kapitels gew?hrt einen ?berblick ?ber die soziologischen, philosophischen und psychologischen Aspekte der Einsamkeit. Au?erdem wird auch der Versuch unternommen, das Motiv der Einsamkeit in der deutschen Literatur n?her zu bestimmen.?Das dritte Kapitel spricht das Leben und Schaffen Luise M?hlbachs, Louise Astons und Louise Otto-Peters' an. Es wird auch ein besonderes Augenmerk auf das politische Engagement der Autorinnen im Spannungsfeld um die Revolution 1848 herum gelenkt. Hier wird auf Tendenzen im Werk und die damit verbundene Rezeption ihrer Zeitgenossen hingewiesen.?Im Mittelpunkt des analytisch-interpretatorischen Teils steht eine Typologie der einsamen Frauenfiguren im Prosawerk der Vorm?rzschriftstellerinnen. Es werden darin in erster Linie die Frauenbilder nach ihrem Lebensstil gegliedert; es lassen sich einsame Frauen in der Ehe, einsame Frauen wegen der Klassenzugeh?rigkeit, einsame Emanzipierte und darunter auch K?nstlerinnen, und einsame Wohlt?terinnen kategorisieren.

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Der Wille zum Glück - 2834144552

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Der Wille zum Glück FISCHER Taschenbuch

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

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Aus der 'Schwarzen Möwe' wird 'Elisabeth' - 2835277426

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Aus der 'Schwarzen Möwe' wird 'Elisabeth' Diplomica

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Die Studie befasst sich mit drei für Wien typischen Phänomenen: der österreichischen Kaiserin Elisabeth, dem Musical und dem Tod - in Text und Bild.§Dass Elisabeth weit mehr ist als die Kitschfigur aus den Sissi-Filmen mit Romy Scheider und Karlheinz Böhm erfährt jeder, der sich in Wien mit der historischen Persönlichkeit beschäftigt - und man begegnet ihr in der österreichischen Hauptstadt auf Schritt und Tritt.§Das Musical von Michael Kunze (Buch und Libretto) und Sylvester Levay (Musik) geht dem Mythos Elisabeth nach und stellt die Figur in Beziehung zum Tod, der als personifizierte, begehrenswerte Gestalt auftritt. §"Elisabeth" hatte am 3. September 1992 im Theater an der Wien Uraufführung (Regie Harry Kupfer) und machte von dort aus seinen Weg in die Welt. Für ein Musical zu der Zeit, als Andrew Lloyd Webber die Szene beherrschte, ein ungewöhnliches Unterfangen. Das deutsch-ungarische Autorenduo Kunze und Levay gab die Rechte an dem Stück frei, ließ sehr unterschiedliche Inszenierungen zu, schrieb sogar neue Lieder, je nach Aufführungsort.§Die Diplomarbeit befasst sich zum ersten mit dem Genre Musical an sich, von seiner Zeit am New Yorker Broadway über das Londoner Westend bis nach Deutschland und Österreich. Die Enstehungsgeschichte, wie es dazu kam, dass das Stück in Wien - und nicht wie ursprünglich geplant am Theater Heilbronn (der Geburtsstadt der Autorin) - seine Weltpremiere feiern konnte, leitet den Hauptblock ein. Dieser beinhaltet einen Vergleich der literarischen Vorlagen mit dem Libretto - Michael Kunze hält sich dabei eng an die Elisabeth-Biografie von Brigitte Hamann sowie an Aufzeichnungen von Elisabeths griechischem Vorleser Constantin Christomanos. Außerdem werden die einzelnen Rollen, Musik, Kostüme und Bühnenbild (mit vielen Farbfotos aus den Produktionen) analysiert.§Anhand der einzelnen Inszenierungen (Wien, Japan, Ungarn, Schweden, Niederlande, Deutschland) wird die Entwicklung gezeigt, die das Stück innerhalb von gut zehn Jahren durchgemacht hat. Jede Inszenierung ist auch im Zusammenhang mit dem Ort zu sehen, mit dem Land, dem Theater, der Mentalität der Zuschauer.§So gibt es ein Extra-Kapitel zum japanischen Takarazuka-Theater, das nur aus Frauen besteht und wodurch die androgyne Tod-Rolle eine besondere Note erhalten hat.§Ein Exkurs beschäftigt sich mit dem Genre Musiktheater speziell in Wien. Von den Ausstattungsstücken Emanuel Schikaneders über "Cats" bis "Jekyll & Hyde" sowie den Kampf ums Theater an der Wien und seine Rückführung zur Opernbühne.

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Ärzte oder Wunderheiler? - 2826666130

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Ärzte oder Wunderheiler? VS Verlag für Sozialwissenschaften

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Die Ärzteschaft wurde im Laufe der letzen 100 Jahre zu einer einflußreichen Profession, die Gesunden wie Kranken in allen Lebenslagen beratend und behandelnd zur Verfügung steht. Die Leistungsfähigkeit der modernen Medizin hat nach dem Zweiten Weltkrieg in Quantensprüngen zugenommen. Und dennoch durchlebt die Ärzteschaft als Profession erneut eine schwere Krise. Die von ihr selbst geweckten Erwartungen kann sie bei drängenden Gesundheitsproblemen offenkundig nicht erfüllen: Es gibt kein Füllhorn, aus dem fortwährend Allheilmittel ausgeschüttet werden können. Umgekehrt haben sich in der Bevölkerung zum Teil unerfüllbare Vorstellungen von der Reichweite der Heilkunde entwickelt, denen weder die Ärzteschaft noch die große Schar alternativer Heiler seriös nachkommen kann. Das am meisten vernachlässigte Arzneimittel in der modernen Medizin ist die kompetente Kommunikation mit den Ratsuchenden und Patienten. Die Ärzteschaft muß sich erneut auf den Weg zu einer verständigen Medizin machen. Im Krankenhaus, in der Ambulanz und Prävention muß die Kompetenz der psychosozialen Fachberufe stärker als bisher genutzt werden. Eine Ärzteschaft, die sich von Allzuständigkeitsansprüchen lossagt und die Patientinnen und Patienten als Partner auf der Suche nach geeigneten Lösungen begreift, könnte den Weg aus der momentanen Krise weisen und die verengte gesundheitsökonomische Debatte aufbrechen.§"(...) Ein spannendes, kenntnisreiches Buch für alle, die noch in der Lage sind, ihre Rolle in Frage zu stellen oder wissen wollen, wie es hinter der ärztlichen Fassade wirklich aussieht."§Dr. med. Mabuse 108/97§"(...) Ein starkes, interessantes Buch, das die Krise unseres Gesundheitssystems intelligent analysiert und dabei auf keiner Seite langweilig ist. Der Wert des Buches wird durch die ausführliche kommentierte Bibliographie erhöht."§Fachwissen für den Arzt, 10/97§"(...) Dieser aufschlußreichen, spannend zu lesenden und daneben auch relativ preiswerten Veröffentlichung ist ein gr

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Verfassungszeit - 2853401289

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Verfassungszeit Bussert & Stadeler

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Wer bewahren will, muss verändern. Weil die Welt sich ständig verändert und entwickelt, muss auch der rechtliche Rahmen für das friedliche Miteinander der Menschen permanent angepasst und modernisiert werden. Auf dem Gebiet der Verfassunggebung und Verfassungsreform ist der Jurist Hans-Peter Schneider ein gefragter Experte auf nationalem wie internationalem Parkett. Sei es in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach der politischen Wende 1989/90, sei es in Spanien nach Franco, in Südafrika nach der Apartheid, in Georgien oder auf den Philippinen, in Russland oder sogar im Irak und in Libyen: Schneider gelingt es, mit Kompetenz und Einfühlungsvermögen zahlreichen Regierungen bei einer so weit wie möglich demokratischen Gestaltung ihres Gemeinwesens und damit auch bei ihrer ganz eigenen Vergangenheitsbewältigung beratend zur Seite zu stehen und im positiven Sinne Einfluss zu nehmen.§Ausgehend von seiner Geburtsstadt Jena, von seiner Jugendzeit in Bremen und von seinen Studienstädten Freiburg, Paris und München sowie von Hannover, wo er bis zu seiner Emeritierung als ordentlicher Professor an der Universität lehrte, nahm Schneider Ortstermine in Deutschland und in aller Herren Länder wahr. So geben Schneiders Erinnerungen an diese Missionen einen leicht verständlichen Einblick in rechtliche Vorgänge und politische Zusammenhänge bei der Entstehung neuer Staaten oder bei der Reform ihrer Verfassungen im Übergang von Diktaturen zu Demokratien. Darüber hinaus vermittelt das Buch mit unterhaltsamen Reisebeschreibungen, spannenden Erlebnisberichten, kurzweiligen Anekdoten und literarischen Anspielungen zahlreiche neue und überraschende Einsichten in ferne Kulturen.

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Fr Hphasenfinanzierung Innovativer Unternehmer - 2845527044

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Fr Hphasenfinanzierung Innovativer Unternehmer Tectum - Der Wissenschaftsverlag

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Existenzgründer nennen häufig als ein zentrales Hindernis auf dem Weg zur Realisierung ihres Vorhabens die Schwierigkeit, Finanzkapital zu bekommen. Das liegt vor allem an der hohen Informationsasymmetrie zwischen Gründer und Finanzier, die bei hochtechnologischen Unternehmen besonders ausgeprägt ist. Die Fähigkeit, den künftigen Erfolg des Unternehmens realistisch einzuschätzen, wird zur entscheidenden Vergabevoraussetzung von Finanzkapital. Informelle Risikokapitalgeber weisen hierbei Vorteile gegenüber typischen Finanzintermediären auf. Mit der Entwicklungstheorie Schumpeters wird ein Verständnis zugrunde gelegt, das Innovationen, ihre Finanzierung und einen dynamischen Unternehmer als Treiber der Innovation zum wesentlichen Untersuchungsgegenstand macht. Die Schwierigkeit, von den Banken Kapital zu bekommen, wird jedoch bei Schumpeter weitgehend ausgeblendet. Die Zurückhaltung von Banken beim Seed Financing wird daher mit Hilfe der Principal-Agent-Theorie analysiert. Die theoretisch als notwendig beschriebenen Prüf- und Überwachungsmechanismen aufgrund der großen Informationsunterschiede verursachen hohe Kosten, die dazu führen, dass sich Finanzintermediäre bei der Frühphasenfinanzierung sehr zurückhaltend zeigen. Das Hervorheben der Bedeutung informeller Risikokapitalgeber für die Entwicklungsfinanzierung verlangt eine weitergehende Kennzeichnung dieser Finanziers. Die vereinzelt vorzufindende Betonung herausragender Kompetenz des Finanziers, die das Fähigkeitsprofil des Gründers gleichsam spiegelt, scheint der entscheidende Schlüssel für eine theoretische Grundlegung zur Innovationsfinanzierung zu sein.

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Balzacs Entwürfe einer Stadtsemiotik - 2834141043

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Balzacs Entwürfe einer Stadtsemiotik GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Romanistik - Französisch - Literatur, einseitig bedruckt, Note: 2,0, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Hauptseminar: Villes de papier, poésie des villes, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden sowohl die balzacschen Entwürfe einer Stadtsemiotik, als auch die Stadtsemiotik im eigentlichen Sinne und die unzertrennbar zu ihr gehörenden Begrifflichkeiten eingeführt. Im Folgenden erläutere ich den literarischen Weg Balzacs von seinen feuilletonistischen Arbeiten des von ihm revolutionierten Tableau de Paris mit seinen anfänglichen Codes , Physiologies und Théories, hin zur Comédie humaine, seinem unvollendeten Hauptwerk.§Letzteres gilt letztendlich in der Literaturwissenschaft als ein Meilenstein auf dem Weg zur Entdeckung der Lesbarkeit der Stadt . Eine Lesbarkeit Paris wäre jedoch ohne die Figur des Flaneurs unmöglich, da der Flaneur, als erstes seit 1775 von Mercier verkörpert , anstelle des Lesers und für selbigen die Stadt mitsamt all ihren Facetten erfährt und darstellt. §Anzumerken sei, dass ich mich in meinen Ausführungen eng an Der Mythos von Paris von Karlheinz Stierle halten werde, da er als erstes und vor allem treffend die umfassende Geschichte der Paris-Literatur von ihren Anfängen bis hin zu Baudelaire verfasste.

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