krainaksiazek der teufel sein mythos und seine geschichte im christentum 20050710

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Tod und Teufel, 8 Audio-CDs - 2844392769

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Tod und Teufel, 8 Audio-CDs Emons

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Köln im Jahr 1260: Jacop der Fuchs, ein liebenswerter Dieb und Herumtreiber, wird unfreiwillig Zeuge eines Mordes. Er sieht, wie eine düstere Gestalt den Kölner Dombaumeister vom Gerüst in den Tod stößt. Aber er selbst muss auch gesehen worden sein. Denn jeder, dem Jacop diese Geschichte erzählt, ist kurze Zeit später tot. Dem jungen Mann wird schnell klar, dass er nur eine Chance hat, seine Haut zu retten. Er muss den Täter entlarven, bevor auch er zu seinem Opfer wird ...

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Mythos Vampir: Überlieferungen des Volksglaubens und ihre Umsetzung in Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe - 2826839261

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Mythos Vampir: Überlieferungen des Volksglaubens und ihre Umsetzung in Stephenie Meyers Bis(s)-Reihe GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Sonstiges, einseitig bedruckt, Note: 13 Pkt., Finsterwalder Gymnasium Rosenheim, Veranstaltung: Geschichte LK, Sprache: Deutsch, Abstract: Wenn irgend etwas in der Welt bewiesen und sicher ist, dann sind es die Vampirgeschichten. Offizielle Berichte, Aussagen von glaubwürdigen Personen, von Chirurgen und Richtern untermauern diese Behauptung. ( Jean-Jacques Rousseau1)Jean-Jacques Rousseau war fest von der Existenz der Vampire überzeugt, was anhand seiner Aussage deutlich wird. Es gibt tatsächlich unzählige Berichte von Medizinern und glaubwürdigen Personen, doch kann man jetzt schon vorausgreifen, dass es definitiv keine Vampire gibt. Die Quellenlage ist etwas kompliziert, da die überlieferten Texte und Berichte sehr oft nicht objektiv sind, obwohl sich viele Schriftsteller bemüht haben alles detailgetreu wieder zu geben, was sie gesehen haben. Generell saugt ein Vampir einem Lebewesen das Blut aus, um sein Überleben zu gewährleisten. Seinen Ursprung und vermehrtes Vorkommen hatte der Vampir im slawisch-orthodoxen Raum, also in Ost- und Südosteuropa. Doch der Vampir wie wir ihn heute kennen, hat nichts mit dem überlieferten Volksglauben zu tun. Er wird als ein Blutsauger dargestellt, der in der Nacht seine Opfer überfällt und einen langsam fortschreitenden Tod bei diesen verursacht. Gut informiert durch Filme und Romane, weiß man im Allgemeinen wie sich ein Vampir verhält. Den Tag verbringt er in seinem Sarg, der mit der Erde seines eigenen Grabes gefüllt ist und schläft dort mit offenen Augen bis das Tageslicht verschwunden ist, welches er verabscheut. Doch am meisten fürchtet er das Kruzifix und Knoblauch. Sein Erscheinungsbild ist leicht zu erläutern: Der Vampir ist blass im Gesicht, hat spitze Zähne, die er zum Blutaussaugen braucht, lange dürre Finger und ist sehr kräftig. Um unbemerkt Gespräche belauschen zu können, kann der Vampir sich sogar in eine Fledermaus verwandeln2. Doch diese ganze Charakteristik entspricht nicht den historischen Quellenangaben. Sie spiegelt die Phantasien von einzelnen Personen wieder. So ist auch die wohl berühmteste Geschichte, die von einem Vampir handelt, Dracula, nur eine Verknüpfung von alten Traditionen und neuen Erfindungen ist. Bram Stoker schuf den Grundbaustein für die zahlreichen, weiteren Vampirgeschichten und filme. Abzuklären ist nun, inwiefern die Vampirgeschichten, wie die Bis(s)-reihe der Stephenie Meyer, mit dem Volksglauben übereinstimmen. Doch zuerst müssen einige allgemeine Dinge erläutert werden.

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Teufel - Printen - Hexerei - 2826783819

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Teufel - Printen - Hexerei Meyer & Meyer Regionalia

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Aachens Geschichte ist voller Sagen und Legenden. Der Teufel wurde sogar§mehrfach von den Aachenern hereingelegt. Als Beweis dient sein Daumen,§der bis heute in der Domtüre steckt.§Das Bahkauv, das wohl älteste Aachener Fabelwesen, wurde sogar mit einem§Denkmal geehrt. Viele Geschichten haben einen wahren Kern, manche hingegen§sind frei erfunden. Aber es gibt immer wieder auch sagenhafte Vorkommnisse§in einer Stadt, die dann tatsächlich so passiert sind. So ist die Geschichte§vom Wehrhaften Schmied ebenso real wie der Versuch Wilhelms§von Holland, Aachen im 13. Jahrhundert unter Wasser zu setzen.§Natürlich darf die Hexe Mobesin nicht fehlen, die ja tatsächlich ein historisches§Vorbild hat.§Viele Legenden ranken sich um Kaiser Karl den Großen und seine Familie§in Aachen. Auch hier verschwimmen Fiktion und Realität.§In dem vorliegenden Buch hat die Autorin Sabine Mathieu die bekanntesten§Legenden und Geschichten neu erzählt. Sie beschränkt sich dabei nicht allein§auf die Inhalte der einzelnen bekannten Sagen, sondern sie erzählt die Geschichten§in ihrem realen historischen Zusammenhang. Das macht sie auch§für jüngere Leser verständlicher.§Diese 2. Auflage enthält vier weitere spannende Legenden.

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Pierre Gripari und seine Rue Broca Geschichten - 2826944421

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Pierre Gripari und seine Rue Broca Geschichten GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Dokument aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Literaturwissenschaft - Moderne Literatur, Note: -, -, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Fachbuch, welches die Arbeit in bezug auf die französisch-deutschen Übersetzungen zu den Texten von Pierre Gripari zum Inhalt und Thema hat. , Abstract: Wer kennt die Geschichte von der Hexe in der Besenkammer? Oder die von dem lieben kleinen Teufel, der nur den einen Wunsch hegt, brav zu sein und in den Himmel zu kommen?Oder die vom Riesen mit seinen roten Zaubersocken? Oder, oder, oder?Diese drei und zehn weitere Erzählungen sind im berühmten Band des französischen Autoren Pierre Gripari enthalten. Die Kindergeschichten aus der Rue Broca in Paris.Gripari verstarb Ende des Jahres 1990 in Paris und ruht dort auf dem Friedhof Pere Lachaise. Seine Arbeitsweise, Geschichten auf Stichwort hin, für die Kinder seiner Nachbarschaft zu erfinden, war oder ist auch die des deutschen Geschichtenerzählers Josef Mahlmeister in Köln.Als er durch seine Französisch-Lehrerin im Jahre 1993, mit einer ersten Geschichte, nämlich seiner Hexe in der Besenkammer konfrontiert wurde, hatte der gelernte Erzieher in Köln bereits ein Jahr zuvor seinen ersten Band: Die Zaubergeschichten vom Zauberer Mirabellum und der Hexe Schlapperspeck , mit einer Sammlung von zehn eigenen Stegreif-Gute-Nacht-Geschichten veröffentlicht.Zu den Inhalten der Rue-Broca-Geschichten, meint er aber auch heute noch: Es sind genau die Geschichten, die ich selbst erfunden hätte, wenn sie mir eingefallen wären! Der lange fast zwanzig Jahre dauernde Weg, bis es endlich im Jahre 2011 zum 20. Todestag von Pierre Gripari, die erste komplette Buchausgabe mit seinen Rue-Broca-Geschichten in deutscher Sprache gab, ist der Inhalt dieses Buches.

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La Fontana di Trevi - Ein Mythos? - 2826802736

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La Fontana di Trevi - Ein Mythos? GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kulturwissenschaft, Note: 1,7, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Romanistik ), Veranstaltung: Mythos und Erinnerungsorte Italiens, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung§Am 31.Oktober 1874 schrieb Theodor Fontane an Karl Zöllner: Übermorgen werden wir Rom (nach dreiwöchigem Aufenthalt) verlassen. Wir tun es mit dem Gefühl, nur einen Zacken vom Baumkuchen, allerdings wohl die vorstehendste, braunste und schmackhafteste Stelle genossen zu haben. An Fleiss und Eifer haben wir es nicht fehlen lassen, aber der Stoff ist endlos." §Leo XIII. (1878-1903) sagte einst: Ich bin schon über dreißig Jahre ohne Unterbrechung hier, und beginne gerade erst zu ahnen, was Rom eigentlich ist. §Rom, die Ewige Stadt, ist wohl eine der unergründetsten Städte der Welt. Um kaum eine andere Stadt wiegen sich so viele Legenden und Mythen, angefangen bei seiner Entstehung über den Brand zu Zeiten des Kaiser Nero (54-68) bis hin zum Risorgimento. Nicht nur Rom selbst wird zum Mythos, auch seine berühmten Wahrzeichen vereinigen sich mit interessanten Geschichten, deren Wahrheitsgehalt oft fraglich ist. Auch das Wasser umringt eine mystische Aura. Trotz seiner Alltäglichkeit ist es doch etwas Besonderes. Meere von unergründeter Tiefe, die einen Tag ruhig, den nächsten doch wieder wild und aufbäumend sein können, so dass sie sogar Leben bedrohen. Auf der anderen Seite ist Wasser aber auch essentiell für das Leben: Ist nicht das Leben auf den Kontinenten aus den Meeren, Flüssen und Seen gekommen? Besteht der Mensch nicht sogar aus über 80% aus dem Element? §Die vorliegende Arbeit verbindet nun die Mystik Roms mit der des Wassers, indem sie Roms berühmtesten Brunnen, die Fontana di Trevi, in den Mittelpunkt stellt und untersucht in wie weit sie einen Mythos darstellt. §Zunächst wird gezeigt, dass Rom, seit seiner Gründung mit dem Element Wasser verbunden ist, in dem die Legende der Entstehung Roms geschildert wird. Anschließend weist das zweite Kapitel weiterhin auf die Beziehung der Stadt mit dem Wasser hin. Dabei wird auf weitere Brunnen, die auf dem Aquädukt des Aqua Virgo liegen, eingegangen und deren Sagen erzählt, um darauf hin zum Hauptteil der Arbeit zu kommen, den Trevi-Brunnen. Zuerst wird die Geschichte seiner Entstehung betrachtet, dann sein Aufbau und letztendlich werden die Geschichten, die es über diesen Brunnen gibt, erzählt. §Zusammenfassend wird darauf eingegangen in wie weit, die Geschichten auch als Mythos funktionieren.

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Historia cudowna Piotra Schlemihla - Peter Schlemihls wundersame Geschichte [E-book] - 2836723523

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Historia cudowna Piotra Schlemihla - Peter Schlemihls wundersame Geschichte [E-book] Armoryka

literatura piêkna

Ludolf Karl Adelbert von Chamisso to niemiecki poeta, przyrodnik i podró¿nik. By³ synem francuskiego emigranta. Chocia¿ francuski by³ jêzykiem ojczystym Chamisso, uda³o mu siê stworzyæ nie¶miertelne dzie³a w jêzyku niemieckim. Najbardziej znane s± Historia cudowna Piotra Schlemihla (1814) i poemat Das Riesenspielzeug (1831). Pierwsze z arcydzie³, prezentujemy tutaj w wersji dwujêzycznej - polskim przek³adzie i niemieckim oryginale. Historia cudowna... to niezwyk³a, fantastyczna i nieco niesamowita historia cz³owieka, który sprzeda³ w³asny cieñ. Po wyczerpuj±cej podró¿y Schlemihl spotyka dziwn± postaæ cz³owieka w szarym surducie. Oferuje mu on w zamian za jego cieñ, sakiewkê pe³n± z³ota, które nigdy siê nie wyczerpuje. Schlemihl zgadza siê na ten handel. Wkrótce jednak zdaje sobie sprawê, ¿e to oznacza wykluczenie z ludzkiej spo³eczno¶ci. Ludzie zdaj± sobie sprawê, ¿e nie ma cienia, i dlatego zarówno siê go i boj±, i wy¶miewaj±c zen trzymaj± siê z daleka.... Co bêdzie dalej, dowiesz siê czytelniku po przeczytaniu tej ksi±¿ki... Nach einer anstrengenden Seereise lernt Peter Schlemihl den reichen Kaufmann Thomas John kennen, in dessen Garten er einem eigenartigen grauen Herrn begegnet. Dieser bietet ihm, im Tausch gegen seinen Schatten, einen Säckel voller Gold, der nie versiegt. Schlemihl willigt in den Handel ein. Schon bald muss er erkennen, dass dies den Ausschluss aus der menschlichen Gesellschaft bedeutet. Sobald die Menschen merken, dass er keinen Schatten hat, bekommen sie Angst und halten sich von ihm fern oder verspotten ihn. Er reist deshalb über das Gebirge zu einem Badeort und richtet sich dort mit Hilfe seines treuen Dieners Bendel so ein, dass seine Schattenlosigkeit zunächst nicht bemerkt wird. Schließlich verliebt er sich aber in die schöne Mina, und sein Geheimnis wird von seinem zweiten Diener Rascal verraten. Nur wenn er seinen Schatten zurückbekommt, erklärt ihm Minas Vater, darf er Mina heiraten. Da erscheint der graue Mann erneut. Peter Schlemihl fordert seinen Schatten zurück, als sich ihm die wahre Natur des grauen Mannes offenbart: Er ist der Teufel, freilich ein sehr höflicher, der Interessenausgleich fordert: Der Teufel ist nur dann bereit, Schlemihl den Schatten zurückzugeben, wenn dieser ihm dafür seine Seele überlässt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Schlemihls_wundersame_Geschichte) Bezp³atny fragment:

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Der Tod Theodosius' I. und die Leichenpredigt des Ambrosius von Mailand - 2835643581

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Der Tod Theodosius' I. und die Leichenpredigt des Ambrosius von Mailand GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Altertum, Note: 1,3, Universität Rostock (Historisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Politik und Religion: Theodosius I. und seine Dynastie, Sprache: Deutsch, Abstract: Theodosius der Große war der letzte alleinherrschende Kaiser des gesamten damaligen Römischen Reiches. Er wurde am 11. Januar 347 in Cauca geboren und starb am 17.Januar 395 in Mailand. Sein Tod zog die Teilung des Römischen Reiches in eine Ost- und eine Westhälfte mit sich, die dann von seinen beiden Söhnen Arcadius und Honorius regiert wurden. Theodosius schaffte es in seiner Zeit als Kaiser trotz vieler Konflikte und Hindernisse das Christentum zu einer Staatsreligion zu erheben und gleichzeitig insgesamt doch ein mildes und gnädiges Verhalten im Bezug auf die heidnischen Anhänger zu bewahren.§§In meiner Arbeit möchte ich zunächst einen Einblick in die letzten Regierungsjahre und Erfolge im Leben des Theodosius' bis zu seinem Tod geben und im Anschluss die Frage klären, wie die mit seinem Tod verbundene Teilung des Römischen Reiches verlaufen ist. Im zweiten Teil werde ich mich mit dem Aufbau und der Interpretation der Leichenpredigt des Ambrosius' von Mailand für Theodosius auseinandersetzen. Dabei halte ich es für vorteilhaft im Vorfeld kurz das Verhältnis zwischen Ambrosius und Theodosius anhand zweier Konflikte zu beleuchten, um dies in der Interpretation der Leichenrede mit einbeziehen zu können. Dabei wird die Frage zu klären sein, wie sich das Verhältnis der beiden im Laufe der Jahre verändert hat und wie die Aussagen des Ambrosius in der Leichenrede zu bewerten sind.

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Ist es Freude, ist es Schmerz? - 2826720073

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Ist es Freude, ist es Schmerz? Edition XIM Virgines

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

VORWORT DES HERAUSGEBERS Im März 1887 überlegte Friedrich Nietzsche: "ein sorgfältiges Verzeichnis der deutschen Gelehrten, Künstler, Schriftsteller, Schauspieler, Virtuosen von ganz- oder halbjüdischer Abkunft herzustellen: das gäbe einen guten Beitrag zur Geschichte der deutschen Kultur..." (Aus: Nietzsche, Friedrich: Sämtliche Briefe, S.48) In 305 Porträts, von Abeles bis Zwillinger, stelle ich Gedichte in deutscher Sprache von Autorinnen und Autoren mit jüdischen Wurzeln vor, um die Vielfalt deutsch-jüdischer Lyrik aufzuzeigen und deren Bedeutung innerhalb der gesamten deutschen Lyrik erkennbar werden zu lassen. Dabei wird auch der Wandel in Ausdruck, Form und Sprache der Poesie über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg deutlich. Ein jüdisches Schrifttum in deutscher Sprache begann mit Moses Mendelssohn, der die jiddische Sprache ablehnte und seinen Glaubensgenossen durch seine Bibelübersetzung die deutsche Sprache empfahl, sodass sie bald von vielen bevorzugt wurde. Seither gibt es eine sehr umfangreiche, breit gefächerte Literatur jüdischer Autorinnen und Autoren in deutscher Sprache, die auch tief in die östlichen Länder Europas reicht. Stefan Zweig stellt dazu fest: "Gerade in Österreich konnte man unwidersprechlich gewahren, daß in all jenen Randgebieten, wo der Bestand der deutschen Sprache bedroht war, die Pflege der deutschen Kultur einzig und allein von Juden aufrechterhalten wurde." (Aus: Stefan Zweig: Europäisches Erbe, S. 269) Autorinnen und Autoren, die gemeinhin als Lyriker bekannt sind, werden ebenso vorgestellt wie andere, die man mehr als Erzähler, Dramatiker, Philosophen, Journalisten oder Essayisten kennt. Der jeweiligen Gedichtauswahl habe ich eine je nach Quellenlage längere oder kürzere Lebensbe-schreibung mit einer Übersicht des literarischen Schaffens beigefügt, um die ausgewählten Gedichte vor dem Hintergrund des jeweiligen Gesamtwerks und der Vita besser einschätzen und beurteilen zu können. Dabei wird deutlich, wie sehr die deutschsprachigen Juden - geeint nicht nur durch ihre Religion, sondern auch durch erdrückende Erlebnisse infolge ihrer gesellschaftlichen Ausgrenzung, brutalen Verfolgung und Ermordung - die deutschsprachige Dichtung geprägt haben. Denn in keinem anderen Bereich deutschsprachiger Kulturen haben Juden so viele, tiefe und nicht mehr wegzudenkende Spuren hinterlassen wie in der Literatur. Diesem in der Gegenwartsliteratur lebendigen Erbe kommt eine gleichrangige Bedeutung zu wie der Antike innerhalb der Entwicklung der europäischen Kultur. In den Jahren vor der NS-Zeit, insbesondere in der Weimarer Republik, erlebte das künstlerische und geistige Leben in Deutschland eine kurze Periode von überdurchschnittlichem Niveau, ohne dass sich eine genuin jüdische Literatur ausmachen ließe, obwohl der Anteil der jüdischen Autoren nie bedeutender war als in den Jahren zwischen 1900 und 1933. Was zunächst paradox erscheint, liegt im Grunde auf der Hand: Zu keiner Zeit war die Stellung der jüdischen Autorinnen und Autoren unangefochten. Dennoch sind es deutsch-jüdische Schriftsteller, die im Ausland als deutsche Autoren gelesen und gefeiert wurden und werden. Bei Albert Ehrenstein heißt es dazu: "Der qualitativ und quantitativ hohe Anteil, den das Judentum am deutschen Geistesleben hat, ist leicht erklärt. Ein Volk, dem durch viele Jahrtausende das Wort, die Schrift heilig war, seit zweitausend Jahren in einer politischen Depression lebend, auf die Bibel und deren mystische oder sophistische Kommentare als einzige Geistesquelle zurückgeworfen, vor jedem Studierenden Achtung hegend, wie nur noch die Chinesen - ein solches Volk, durch Neigung, Erziehung und Zwang lange abgedrängt von allen militärischen, politischen Berufen und Staatsstellungen, mußte in der Kunst die fast einzige Möglichkeit erblicken, sich gegen allen Rassenhaß, über Myriaden Hemmnisse und Erschwerungen hinweg, ehrenvoll Geltung zu verschaffen." (Aus: Albert Ehrenstein: Vom Deutschen Adel Jüdischer Nation, 1926; zitiert nach: Otten, Karl: Prosa jüdischer Dichter, S. 602) Besondere Merkmale in Stil und Form, die für deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller jüdischer Herkunft bezeichnend wären, lassen sich nicht feststellen. Lion Feuchtwanger, der in seinen Werken jüdisch-deutsches Leben thematisierte, bemerkte dazu: "Ich habe mich oft mit größter Sorgfalt in die Werke deutscher Autoren jüdischer Herkunft vertieft, um irgendein sprachliches Merkmal zu finden, das eindeutig auf ihre jüdische Abkunft hinwiese. Es ist mir trotz emsigsten Studiums nicht geglückt, in irgendeinem Werk der großen deutschen Dichter jüdischer Abstammung, von Mendelssohn bis Schnitzler und Wassermann, von Heine bis Arnold und Stefan Zweig, irgendein solches Merkmal zu entdecken." (Aus: Feuchtwanger, Lion: Centum opuscula, S. 489) In seiner erst 1968 publizierten Autobiografie Jugend in Wien zeigt Arthur Schnitzler seine beson-dere Sensibilität für die "Judenfrage": "Es war nicht möglich, insbesondere für einen Juden, der in der Öffentlichkeit stand, davon abzusehen, daß er Jude war, da die anderen es nicht taten, die Christen nicht und die Juden noch weniger. Man hatte die Wahl, für unempfindlich, zudringlich, frech oder für empfindlich, schüchtern, verfolgungswahnsinnig zu gelten. Und auch wenn man seine innere und äußere Haltung so weit bewahrte, daß man weder das eine noch das andere zeigte, ganz unberührt zu bleiben war unmöglich." (Aus: Reich-Ranicki, Marcel: Über Ruhestörer, S. 22) "Im Spannungsfeld von unaufhebbarem Außenseitertum und Selbstverteidigung suchten die Auto

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Die Ptolemäer-Königinnen Arsinoe II. und Berenike II. - 2834144596

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Die Ptolemäer-Königinnen Arsinoe II. und Berenike II. GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Institut für Europäische Geschichte), Veranstaltung: Zuhause in einer fremden Welt - das Reich der Ptolemäer, Sprache: Deutsch, Abstract: Arsinoe II. und Berenike II. sind zwei der berühmtesten Königinnen von Ägypten, schon allein weil in einer Zeit lebten und regierten, in der die Ptolemäer nach dem Feldzug Alexanders des Großen ihre Macht im ägyptischen Raum einnahmen und festigten: beide Frauen makedonischer Herkunft herrschten in der hellenistischen Zeit der Ptolemäer neben ihren Ehemännern über Ober- und Unterägypten. Die Aufgabe der Ptolemäer-Königinnen bestand hauptsächlich darin, dass sie, wie die Könige auch, die Legitimität des Königshauses im Land zu beweisen und zu propagieren hatten. An sich ist dieses Verhalten nichts unübliches. Aber sie mussten einen Mittelweg der Ausübung der verschiedenen Kulturen finden, um sowohl über die Ägypter als auch über die Griechen legitim regieren zu können.Hier also setzt die Analyse des Schaffens der beiden Ptolemäer-Königinnen an. Als erstes wird Arsinoe II. vorgestellt. Sie herrschte mit ihrem Bruder Ptolemaios II. bis zu ihrem Tod 270 v. Chr. Danach wurde sie, obwohl sie eine Sterbliche und eine Makedonin war, von ihrem Ehemann in den ägyptischen und griechischen Götterstand erhoben. Ziel des ersten Teils dieser Arbeit soll die Beantwortung der Frage sein, welche Mittel und Methoden Ptolemaios II. einsetzte um seine Frau, die neue Göttin Arsinoe, zu integrieren. Direkte Nachfolgerin der Königin Arsinoe II. war Berenike II., welche im nächsten Abschnitt behandelt werden soll. Auch sie wurde vergöttlicht, jedoch begannen ihre kultischen Verehrungen schon zu ihren Lebzeiten. Die Bemühungen um den Aufbau des Kultes um Berenike durch Ptolemaios III., ihrem Ehemann, sollen mit dem Kult von Arsinoe verglichen werden, außerdem wird der Mythos um die Locke der Berenike vorgestellt. Im dritten Teil werde ich mich mit zwei wichtigen Mitteln zur Legitimierung bzw. Sicherung einer Herrschaft auseinandersetzen. Kurz wird die Tradition vorgestellt und es wird der Frage nachgegangen, in wie weit sich die beiden Ptolemäer-Königinnen auf die Tradition der Ägypter sowie der Griechen einließen. Das zweite Mittel, welches trotz der Einhaltung von Traditionen weitaus wichtiger ist, ist das Charisma . Dieses soll anhand antiker Quellen und der Meinung der heutigen Historiker bei Arsinoe II. und Berenike II. untersucht werden. Anlass für diese Untersuchung ist die Geschichte der berühmten Kleopatra VII., denn diese Ptolemäer-Königin wurde durch ihr Charisma und Charme bekannt.

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Der Tiger - 2826686453

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Der Tiger Heyne

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Grenzerfahrungen mit dem mächtigsten Raubtier der Erde§An einem klirrend kalten Dezembernachmittag in Sibirien wird der Wildhüter Juri Trusch zum Ort eines unglaublichen Geschehens gerufen. Im Wald hinter einer Einsiedlerhütte liegen die blutigen Überreste des Gelegenheitswilderers Markow im Schnee. Markow wurde durch eine offenbar sorgsam geplante Tat regelrecht ausgelöscht. Ein Akt der Rache vollzogen von der blitzschnellen, vier Meter langen, 300 Kilo schweren Inkarnation eines Mythos: dem Amur-Tiger. Er ist der unbestrittene Herrscher der gewaltigen, prähistorisch anmutenden russischen Taiga. §Trusch ermittelt, dass dieses Exemplar nicht aus Hunger oder Notwehr gehandelt, sondern seinem Opfer gezielt aufgelauert hat. Ein nie dagewesener Fall. Wenig später schlägt es wieder zu. Trusch muss das Tier finden. Auf seiner Suche in der Wildnis lernt er den Tiger immer besser kennen seine Geschichte, seine Motive, die ihn zum Menschenjäger machen, seine von erstaunlicher Intelligenz und Intuition zeugenden Handlungen. Bis es zum finalen Aufeinandertreffen der beiden Jäger kommt. §Dies ist die wahre Geschichte eines Tiers und eines Menschen, in der sich eine uralte sibirische Volksweisheit auf spektakuläre Weise bestätigt: Töte einen Tiger, und du wirst selbst den Tod finden. §John Vaillant berichtet akribisch, elegant und ehrfürchtig von einem einzigartigen Vorfall, der sich 1997 im äußersten Osten Russlands an einer der entlegensten Grenzen der Welt ereignet hat, wo der Tiger von Einheimischen verehrt, sein Überleben aber immer stärker gefährdet wird. "Der Tiger" zeigt diese faszinierende Tierart in Nahaufnahme und erzählt eine atemberaubende Geschichte über das Zusammenleben von Menschen und Raubtieren, dessen jahrhundertealte Balance in den chaotischen Nachwehen von Glasnost und Perestroika verlorengegangen ist. Ein unvergesslicher dokumentarischer Thriller.§

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Hermann Hesse 'Narziß und Goldmund' - 2827186768

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Hermann Hesse 'Narziß und Goldmund' Suhrkamp

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

"Narziß und Goldmund" war zu Lebzeiten Hermann Hesses sein erfolgreichstes Buch. Dass es nichts von seiner Zugkraft eingebüßt hat, belegen die Übersetzungen in über 30 Sprachen und die auf drei Millionen Exemplare angestiegene Verbreitung der deutschen Ausgaben. Dieser im Mittelalter der Spätgotik spielende Roman, der für Hesse das "Ergebnis einer Auseinandersetzung mit 2000 Jahren Christentum und 1000 Jahren deutscher Geschichte" war, zeigt am Beispiel der Lebensgier des Abenteurers und Künstlers Goldmund und seines asketischen Freundes Narziß die Polarität zwischen Sinnlichkeit und Geist, Phantasie und Verstand und ihre Verbindung in der Kunst. §Inwieweit dieses 1930 erschienene Buch zugleich ein Kontrastprogramm zur nationalsozialistischen Verfälschung der deutschen Vergangenheit war, illustriert die hier erstmals vorgelegte Dokumentation seiner Entstehungsgeschichte in Hesses Briefen und Selbstzeugnissen. Sie überliefert neben den Quellenstudien des Verfassers auch seine Absicht, "der Idee von Deutschland und deutschem Wesen, die ich seit der Kindheit in mir hatte", darzustellen und ihr seine Liebe zu gestehen, "gerade weil ich alles, was heute spezifisch deutsch ist, so sehr hasse", wie er 1933 in einem seiner Briefe bekannte.

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Am Ufer - 2844387809

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Am Ufer Kramer, Berlin

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

ÜBER DIE METHODE DER SURREALISTISCHEN PROTOKOLLE. Der Text "Am Ufer" entstand innerhalb von fünf Wochen während meines Aufenthalts in Paris im Frühjahr 1969. Ein halbes Jahr vorher hatte ich die Tschechoslowakei, nach dem Einmarsch des Warschauer Paktes, verlassen und kam nach Paris in der Hoffnung, dort eine neue, angemessene Lebenschance zu finden. Es ging mir zunächst natürlich darum, Arbeit zu erwerben, um meinen Unterhalt zu sichern. Ich hatte nicht viel Geld. Das Dach über dem Kopf fand ich in einem sehr bescheidenen Wohnhotel im vierzehnten Arron-dissement an der Avenue du General Leclerc im Appartement mit einem kleinen Zimmer und einer noch kleineren Küche. Monatlich bezahlte ich 220 Francs Miete. Das war auch für die damalige Zeit recht preiswert. Ich hatte in Paris eine Reihe von nicht besonders wohlhabenden Bekannten und Freunden. Doch ich suchte sie nicht auf in der Befürchtung, sie könnten sich verpflichtet fühlen, mir materiell unter die Arme zu greifen: Die Bettelei war für mich damals und ist bis heute unannehmbar. Ich schäme mich zutiefst vor eigener Ohnmacht. Ich blieb also in der Stadt inkognito und versuchte mein Glück auf eigene Faust. Das war sicherlich reichlich naiv und die gerechte Strafe dafür war das Scheitern aller meiner Bemühungen. Ein Exilant ist in den ersten Jahren im Ausland oft schweren psychischen Belastungen ausgesetzt. Er fühlt sich entwurzelt, weil er bald feststellen muss, dass er die Bräuche und Rituale der neuen Umgebung, die er aus der Literatur genug zu kennen glaubte, eigentlich gar nicht kennt. Er weiß allzu oft nicht, wie er sich adäquat benehmen und gar nicht, an wen er sich mit Zuversicht um Rat wenden sollte. Es fehlt ihm sowohl das kulturpsychologische Raster als auch die Infrastruktur von Bekanntschaften und Beziehungen, die ein Mensch in einem Land, in dem er seit seiner Kindheit lebt, fast immer hat. Wenn er darüber hinaus noch an Geldmangel leidet, findet er sich in einer Isolation wieder, die unter anderen Umständen unvorstellbar wäre. Es gibt für ihn in der Fremde kein soziales oder psychologisches Rettungsnetz. Jeder falsche Schritt kann daher dramatische oder katastrophale Folgen haben. Darüber hinaus gibt es immer und überall genug Menschen, die seine Unkenntnisse und daraus resultierende Unsicherheit ausnutzen oder sie mindestens nicht respektieren wollen. Dies erweckt in ihm eine permanente Spannung. Er leidet unter einem Dauerzustand von angespannter Behutsamkeit und besorgtem Bewusstsein. In Augenblicken der Müdigkeit führt dies natürlich zu immer wiederkehrenden Depressionen. In dieser Lage begann ich eines regnerischen Apriltages, den Text "Am Ufer" aufzuzeichnen. Ich schrieb ohne jeglichen Plan, ohne Konzept, ohne eine Vorstellung darüber, was ich schreiben sollte. Die Motivation dazu habe ich nur meinem existenziell bestimmten, emotionalen Feld anvertraut. Schon lange war ich der Überzeugung, dass das Leben keine Erzählung ist und dass die Erzählungskunst das Leben nur stilisiert und verfälscht. Außerdem war es mir zu ernst, um mir unterhaltsame oder rührende Geschichten auszudenken. Ich hatte zu große Sorgen und war zu müde dazu. Im Prinzip wollte ich mir nur ein wenig Ablenkung verschaffen. Ich ließ den Stift über das Papier laufen, ohne über das Geschriebene zu reflektieren. So tauchten längst vergessene Begebenheiten auf, Bruchstücke von Erlebnissen, Scherben von Hoffnungen und Fetzen von Ängsten. Es kamen seltsame, auf der Straße oder aber nur in der Imagination erlebte Begegnungen und Erlebnisse zum Vorschein. Meine Erinnerungen an Prag, die Stadt, die ich liebte und die ich unter dem Druck der Geschichte unlängst verlassen musste, mischten sich mit frischen Eindrücken und Erlebnissen aus Paris, meiner alten Liebe aus der Zeit, als ich als Junge diese Stadt nur aus Romanen, Novellen und Gedichten kennenlernen konnte. Nun wuchsen beide Städte in meinen Gedanken und Gefühlen zu einem Ort der Träume zusammen, die auf mich seltsamerweise eine tröstliche Wirkung hatten. Ich vermisste Freunde für Gespräche und eine Frau für die Liebe. Ich war beinahe vierzig und es mangelte mir an jeglicher Vorstellung über meine Zukunft. Meine Emotionslage war so intensiv, so berechtigt und so konstant, dass sie auf mich wie eine Droge wirkte, die mich über Monate hinaus zu einer besonderen Sichtweise stimulierte und dadurch zu einer Welt durchdringen ließ, die parallel zu der Welt der anderen Menschen lag. Meine Augen sahen nicht mehr die Wirklichkeit durch das angewöhnte Prisma praktischer Sachlich- und Nützlichkeiten, sondern durch das Prisma der Sehnsucht und der Einsamkeit. Ich befand mich in einer anderen Realität. So begann sich ohne meine Absicht die Methode der surrealistischen Protokolle zu entwickeln, eine Methode der unregelmäßigen, nicht geplanten Aufzeichnungen über einem Zustand des Geistes, in dem der Traum und das Wachsein die gleiche Ebene der Wirklichkeit erreichten, in dem die Zusammenhänge zwischen Objekt und Subjekt, den äußeren und den inneren kognitiven Sphären, zwischen bewussten und unbewussten Facetten der Wirklichkeit sich nicht mehr gegensätzlich, sondern symbiotisch und komplementär verhielten. Die Realität wurde dadurch neu erschaffen. Es wurde eine magische, eine poetische Realität. Surrealistische Protokolle, so wie ich sie in dem Text "Am Ufer" vorlege, stellen daher Aussagen über Prozesse der Weltentstehung dar. Es sind Prozesse, bei denen das Subjekt seine Objekte nicht nur findet, sondern auch erfindet, realisiert, während die von ihm geschaffenen Objekte ihn sofort wieder rückwirkend beeinflussen und verformen. Das Ganze geschieht in keiner technischen, sondern in einer psychologischen, daher zum Teil reversiblen oder zyklischen Zeit. Es geht um keine schlichte Erzählung, die im Bewusstsein nach dem Konzept der konventionellen Realität vorgezeichnet wäre und sich nach einem vorgedachten literarischen Plan sukzessiv entwickeln würde. Mit Recht. Denn das Leben erzählt auch keine zusammenhängenden Geschichten und kennt keine dramaturgischen Gesetze. Die entstehen bei unseren Erlebnissen erst nachhinein, während wir sie als Erzählungen konvertieren, am Raster unserer durch Logik gelenkten Vorstellungskraft. Das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung ist auf der existenziellen Ebene meistens so komplex, dass wir nur eine unzulängliche Kürzung davon begreifen und uns dafür in der kognitiven Not eine deterministische Kette auszudenken versuchen, die allerdings - trotzdem, dass wir mit ihr eine Zeitlang scheinbar gut mitleben können - nichts als ein Mythos der Realität, ein Phantasieprodukt, ist. Auch der uralte Dualismus von Subjekt und Objekt ist bekanntlich ein Konstrukt. Das, was wir gewöhnlich als "Objekt" bezeichnen, und das, was wir für das subjektive "Ich" halten, sind keine unversöhnlichen Gegensätze, sondern zwei untrennbare, sich ergänzende Bestandteile unserer Erkenntnis, aus denen wir für unsere Bedürfnisse die Welt der Dinge zusammenbauen. Denn ohne Subjekt gibt es keine Objekte und umgekehrt. Jede Realität ist daher nur eine spezifische, rationalistische Verdinglichung eines Teils der endlosen Wirklichkeit. Ihre sog. "Objektivität" beruht auf einem gesellschaftlichen Konsensus, auf Koordinaten, die auf die herkömmliche menschliche Praxis bezogen sind. Situationen, mit denen der Text "Am Ufer" den Leser konfrontiert, sind keine Sujets im literarischen Sinne, keine a priori bestimmten Begebenheiten einer zielgerichteten Beschreibung. Im Gegenteil. Die Situationen des Textes entstehen vor uns wie plan- und absichtslose Organismen, von einem Wort zum anderen, von einer Zeile zu der anderen, Absatz für Absatz, manchmal voraussehbar, scheinbar zusammenhängend, und manchmal wieder nicht, so wie das Leben selbst in uns und um uns entsteht und sich entfaltet. . In der Dunkelheit erscheint ein Punkt und dieser Punkt wird zum Ort. Dieser Ort bekommt Eigenschaften, die an ihm sein Betrachter erkennt und die zugleich denselben als seine eigene Quelle gestalten. Es ist ein wirklicher Ort. Er objektiviert sich zunächst nur durch vage Konturen, punktuelle Beleuchtungen, schattenhafte Bewegungen, doch nach und nach festigt er sich, konkretisiert, erweitert, wiederholt, verzweigt sich und metastasiert in die Dunkelheit hinein, wo er überall neue Orte entstehen lässt, die schließlich ein ganzes Universum bilden. Das Geschehene verwebt sich in eine Struktur der Welt ohne Anfang und Ende. Man kann die surrealistischen Protokolle zum Teil mit Tagebuchaufzeichnungen vergleichen. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurden diese Texte als einzelne, frei aneinandergereihte Absätze niedergeschrieben, in unregelmäßigen Zeitabständen, manchmal mehrmals am Tag, manchmal nach einer eintägigen oder auch längeren Pause. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurde der momentane Zustand von emotionalen und existenziellen Situationen des Autors hier festgehalten, die durch Begegnungen mit Personen, Tieren, Gegenständen, Träumen, Vorstellungen und kleinen Ereignissen, durch die sich rasch oder langsam wandelnden Stimmungen oder - wie im Falle dieses Textes - durch die alles durchdringende Einsamkeit bestimmt sind. Doch während der Verfasser eines Tagebuchs nur die Erlebnisse notiert, die er in der konventionellen Realität "real" erleben zu dürfen glaubt, die durch die vorgegebenen Regeln des gezähmten, praktischen Bewusstseins zugelassen sind, sind die surrealistischen Protokolle Aufzeichnungen über freie Bewegungen des Subjekts in einem bestimmten emotionalen Raum, der die Ebene des Üblichen, des Etablierten, des Zugelassenen auf eine nicht konforme, revoltierende Art schneidet. Die Wirklichkeit wird hier nicht als eine herkömmliche, übernommene, durch Erziehung, Bildung oder gesellschaftliche Zwänge aufgenötigte, schlicht außerhalb des Textes programmierte Tagesrealität, sondern als eine immer wieder neu sich erschaffende, konkrete und entfesselnde Pararealität empfunden und betrachtet. Von der permanenten Korrektur des domestizierten Bewusstseins befreit, schöpfen diese Protokolle aus den Quellen der für das pure Ratio unerreichbaren Wirklichkeit, die sich nur unter ihren immanenten Intentionen, nicht unter Vorschriften und Klischees der normativen Logik und des gezähmten Verstandes zur Realität verwandelt. Aus diesem Grund sind sie auch besonders relevant. Sie weisen auf die Möglichkeit hin, die Welt nicht als alternativlose Struktur denken und empfinden zu müssen. Ein literarisches Sujet kann man bekanntlich mehrere Male auf verschiedene, ja gegensätzliche Art und Weise beschreiben. Sein Charakter wird durch eine willkürlich ausgewählte Betrachtungsweise bestimmt. Dadurch ist sein Wert allerdings diskreditiert: eine Sujetbeschreibung ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine erdichtete Interpretation derselben, die man ad libitum verändern kann. Die Wirklichkeit, deren Antlitz durch die Methode der surrealistischen Protokolle enthüllt wird, kann man dagegen nicht noch einmal anders beschreiben. Sie ist so, wie sie ist: der Text ist die Wirklichkeit selbst. Diese andere, unbekannte Wirklichkeit der surrealistischen Protokolle, die rationale wie irrationale (von dem Verstand nicht erfasste) Komponenten gleichermaßen respektiert, kann daher einen Weg zur Erweiterung des Bewusstseins eröffnen, einen Weg, der uns die Chance einer alternativen Einsicht in unsere Schicksale anbietet. Die Larven der konventionellen Realitäten, die wir für gewöhnlich für die Wirklichkeit einsetzen, um sie uns in dem praktisch-kommunikativen Sinne zugänglich zu machen, verführen uns, ihnen in die Irrkreise der Zielstrebigkeit und des sozialen Profits zu folgen, die an allen Seiten mit Mauern der als natürlich verklärten Vorurteile und historisch entstandenen, repressiven Normen umgeben sind. Köln, August 2004 Milan Nápravník

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Torebki i morderstwo - Dorothy Howell - 2836982797

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Torebki i morderstwo - Dorothy Howell

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Opis - NOWA SERIA WSPÓ£CZESNYCH POWIE¦CI OBYCZAJOWO-KRYMINALNYCH, KTÓRYCH AKCJA ROZGRYWA SIÊ W USA, A ICH WSPÓLNYM MOTYWEM S¡ DAMSKIE MARKOWE TOREBKI. Krymina³, jakiego jeszcze w Polsce nie by³o! ¯ywa, dowcipna, dynamiczna akcja, pe³na nieoczekiwanych i zaskakuj±cych zwrotów. Powie¶æ barwniejsza ni¿ hollywoodzki film - czyta siê doskonale! Je¶li spodoba³a Ci siê ksi±¿ka Diabe³ ubiera siê u Prady, musisz przeczytaæ seriê o Haley Randolph. Torebki i morderstwo to dowcipna i inteligentna powie¶æ dziej±ca siê w Los Angeles, Mie¶cie Anio³ów, z rozlicznymi centrami handlowymi, butikami i straganami gdzie sprzedaje siê damskie torebki. Pasj± ¿yciow± bohaterki, Haley Randolph, s± w³a¶nie torebki. Ale wy³±cznie MARKOWE, zaprojektowane przez stylistów z najwy¿szej pó³ki... I ta namiêtno¶æ sprowadzi na bohaterkê mnóstwo k³opotów, w¶ród których najmniejszymi bêd± oskar¿enia o morderstwo i defraudacjê... Aby mieæ ¶rodki na ¿ycie - i na swoja ¿yciow± pasjê - Haley musi pracowaæ na dwóch posadach. Ta g³ówna, presti¿owa, to praca w renomowanej firmie prawniczej Pike&Warner, której centrum decyzyjne mie¶ci siê na tajemniczym, i dla urzêdniczego proletariatu firmy niedostêpnym, Szesnastym Piêtrze. Druga posada to praca ekspedientki-kasjerki-sprz±taczki-magazynierki (zale¿nie od kaprysu kierownictwa...) w wielkim domu towarowym Holt`s, w którym sprzedaje siê "ohydne ciuchy", "koszmarne buty" i "beznadziejne torebki"... To w³a¶nie tam, w magazynie damskiej bielizny, znajduje zw³oki Richarda, wyj±tkowo niesympatycznego faceta, którego kto¶ zat³uk³ dr±¿kiem wy³amanym ze stojaka na ubrania... Niebawem ona sama staje siê g³ówn± podejrzan±. Haley sama musi oczy¶ciæ siê z zarzutów i podejmuje prywatne ¶ledztwo. Koñczy siê ono nieoczekiwanym rezultatem... Nazwa - Torebki i morderstwo Autor - Dorothy Howell Oprawa - Twarda Wydawca - Bellona Kod ISBN - 9788311132061 Kod EAN - 9788311132061 Rok wydania - 2014 Format - 13x20 Ilo¶æ stron - 382 Podatek VAT - 5% Premiera - 2014-09-30

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S±d ostateczny - Anna Klejzerowicz - 2836982440

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S±d ostateczny - Anna Klejzerowicz

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Opis - Charyzmatyczny, obdarzony nieprzeciêtn± intuicj± dziennikarz w pojedynku z na¶ladowc± Hansa Memlinga. Emil ¯±d³o, który zrezygnowa³ z pracy w policji na rzecz dziennikarstwa, prze¿ywa kryzys. Kryzys wieloraki: zwi±zany z prac±, z brakiem natchnienia na nowy artyku³, z finansami, z uczuciami, z ¿yciem w ogóle... Za ostatnie pieni±dze kupuje alkohol i papierosy, nie ma si³y wstaæ z ³ó¿ka i wzi±æ siê w gar¶æ, a na dodatek jego by³a ¿ona utrudnia mu kontakty z synem i mêczy o zaleg³e alimenty. Wszystko siê zmienia, gdy którego¶ razu w nocnym pubie spotyka córkê swojej starej s±siadki, Dorotê. M³oda kobieta i jej narzeczony tej samej nocy zostaj± brutalnie zamordowani w niejasnych okoliczno¶ciach. Zaintrygowany Emil postanawia pomóc policji w ¶ledztwie. "Emil ¯±d³o to ¶wietnie skonstruowana postaæ, która od pierwszej chwili wzbudzi³a moj± sympatiê." Agnieszka Lingas-£oniewska, autorka m. in. trylogii Zakrêty losu, Szóstego, £atwopalnych i Brudnego ¶wiata Nazwa - S±d ostateczny Autor - Anna Klejzerowicz Oprawa - Miêkka Wydawca - Replika Kod ISBN - 9788376742878 Kod EAN - 9788376742878 Wydanie - 1 Rok wydania - 2014 Jêzyk - polski Format - 13.0x20.0cm Ilo¶æ stron - 316 Podatek VAT - 5% Premiera - 2014-05-06

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Thomas Mann - Doktor Faustus - 2826734164

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Thomas Mann - Doktor Faustus GRIN Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Examensarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, Sprache: Deutsch, Abstract: Einzelnen Vokabeln können Leben und Erfahrung einen Akzent verleihen, der sie ihrem alltäglichen Sinn völlig entfremdet und ihnen einen Schreckensnimbus verleiht, den niemand versteht, der sie nicht in ihrer fürchterlichsten Bedeutung kennengelernt hat (DF, S. 13).Dieser Stil, diese Technik, so hieß es, ließen keinen Ton zu, nicht einen, der nicht in der Gesamtkonstruktion seine motivische Funktion erfüllte (DF, S. 651).Der Roman Doktor Faustus. Das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn erzählt von einem Freunde gehört mit zu den bedeutendsten Werken Thomas Manns. Es ist die Geschichte des Komponisten Adrian Leverkühn, der, um in der Musik Neues zu schaffen, einen Pakt mit dem Teufel eingeht. Mann selbst hat zwei Jahre vor seinem Tod geschrieben, dass der Doktor Faustus sein liebstes Werk sei: Der Faustus-Roman ist mir am teuersten, einfach weil er mich am teuersten zu stehen gekommen ist, mich Herzblut gekostet hat, [ ] an diesem Buch hänge ich wie an keinem anderen. Wer es nicht mag, den mag ich sogleich nicht mehr. Das Augenmerk dieser Untersuchung liegt auf der Verführung des Protagonisten Adrians durch den Teufel. Es wird sich herausstellen, dass, anders als in anderen vor Manns Roman erschienenen Faust-Dichtungen, der Teufel nicht nur in einer Figur anwesend ist, sondern sich dessen Präsenz leitmotivisch durch den ganzen Roman zieht. Diese Leitmotive gilt es zu untersuchen. Es sind eben die einzelnen Vokabeln und die Töne, die allesamt in der Gesamtkonstruktion ihre motivische Funktion erfüllen und den Schreckensnimbus des Romans ausmachen. Vor der Untersuchung der leitmotivischen Funktion der Teufelsfiguren in Doktor Faustus sollen die Herkunft und die Bedeutung des Leitmotivs als erzähltechnisches Mittel herausgestellt werden. So wird auf den spezifischen Gebrauch dieses dramatischen und zugleich epischen Mittels bei Richard Wagner einzugehen sein. Thomas Manns Werk ist geprägt von den ästhetischen und philosophischen Diskursen Richard Wagners, Friedrich Nietzsches und Arthur Schopenhauers. Insbesondere der Bezug auf Wagner und Nietzsche erscheint auf den ersten Blick erstaunlich, da Mann der ästhetischen Konzeption Wagners folgte, aber gleichzeitig Nietzsches Wagner-Kritik akzeptiert und in seinem Werk berücksichtigt hat. Vor allem Wagners Leitmotivtechnik, die als dramatisches Mittel für seine Opern konzipiert war, beeinflusste das Gesamtwerk Thomas Manns maßgeblich.

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