krainaksiazek erfolg zu haben war ihre art zu leben 20124524

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Mit Genuss zum Wunschgewicht - 2856494618

104,85 z³

Mit Genuss zum Wunschgewicht Kornmayer

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Wenn Sie jetzt denken "Schon wieder ein Diät-Buch!" - dann liegen Sie falsch. Wakeup ist vielmehr eine Lebenseinstellung als eine Diät und führt Sie "Mit Genuss zum Wunschgewicht". Das Wakeup-Erfolgsrezept basiert auf den Säulen: eat4life - Endlich satt essen - aber richtig essen. Mit natürlichen und naturbelassenen Produkten ganz einfach und ohne Punkte oder Kalorien zu zählen. Ihre körpereigenen Abnehmpotenziale werden aktiviert. move4life - Fit auch ohne Sport. Die praktischen Bewegungstipps für den Alltag benötigen keine Extra-Zeit. relax4life - Machen Sie "Minutenurlaub", träumen sich z.B. ins Grüne und lernen Sie, in kleinen Ruhephasen Ihr Leben zu geniessen. Das Wakeup-Buch zeigt Ihnen Ihren Weg zum Wunschgewicht: Viele Informationen zur gesunden, ausgewogenen Ernährung, Warenkunde, praktische Tipps für die Umsetzung im Alltag und viele schmackhafte Rezepte für das Frühstück, für Vorspeisen & kleine Mahlzeiten, für Suppen & Eintöpfe, für Gemüsegerichte, für Hauptspeisen, für Nudelgerichte, Partyfood und Nachspeisen, für Saucen & Brotaufstriche, Backwaren und Getränke. Wakeup-Koch Kai Weidner achtete hier besonders auf die einfache Umsetzung der über 200 Rezepte. Das Ergebnis dieses ganz einfach umzusetzenden Konzeptes ist mehr als Gewichtsabnahme. Sie werden neue Lebensqualität verspüren. Mehr Wohlbefinden, mehr Vitalität und ein neues Körpergefühl. Zudem verschwinden durch die gesunde Wakeup-Ernährung Krankheitssymptome wie Bluthochdruck, Migräne, Stoffwechselstörungen oder Gelenkbeschwerden meist schnell. Wakeup wurde von Marion Pisani gegründet, die selbst viele Jahre "Diätkarriere" hinter sich hat. Sie verrät ihr Konzept, das schon Tausenden von Menschen geholfen hat, ihr Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Marion Pisani: "Soweit ich mich zurück erinnere, spielte Essen eine große Rolle in meinem Leben. Schon mit 5 Jahren war ich übergewichtig. Bei mir zu Hause waren die Teller voll. Allzu gerne wollte ich meiner Mutter eine Freude machen und den Teller leer essen. Mein Vater war ein "Vielesser". Essen war eine tiefe Verbindung zwischen mir und meinem Vater. In früher Kindheit habe ich schon gelernt, Essen als Ersatz zu benutzen. Heute noch höre ich die Stimme meiner Mutter, wie sie sagt: "Marion, iss nicht so viel!" - "Marion, Du wirst zu dick!" Wie ein Hammer dröhnten diese Worte in mir. In mir wuchs ein Gefühl von Nicht-gut-genug-sein. Aus heutiger Sicht sehe ich, dass sich meine Mutter Sorgen um mich machte. Als Kind jedoch fasste ich es auf wie: "Meine Mutter mag mich nicht, sie will mir kein Essen geben." Ich hatte gelernt, dass essen Liebe ist. So wurde das Verbotene immer interessanter für mich. Ich begann heimlich zu essen und aß die Reste der Familie, wenn niemand es sehen konnte. Ich habe einfach alles gegessen, was mir in die Quere kam. Als 13-Jährige schickten sie mich, mit 85 kg, in eine Abmagerungskur. In sechs Wochen verlor ich 20 Pfund. Als Jugendliche wollte ich weiter abnehmen. Ich nahm ab - und wieder zu - und ab - und wieder zu. Ich habe im Alter von 17 Jahren schon über lange Zeiträume Appetithemmer genommen. Während der Arbeit, in der Woche, fastete ich und aß fast nichts, und am Wochenende habe ich zugeschlagen. Ich fand dies eine gute Lösung, weiterhin in meiner Fresslust, wenigstens am Wochenende, zu schwelgen. Mit Hängen und Würgen hielt ich mein Gewicht. Als ich jedoch heiratete und mit 23 Jahren erstmals schwanger wurde, warf ich alle Diätvorschriften über den Haufen und nahm 35 kg zu. Nach der Entbindung meines ersten Sohnes habe ich mehrere Male 20 - 30 oder 40 Pfund abgenommen und mehr an Gewicht wieder zugenommen. Vor allem habe ich mich auch in der Beziehung zu meinem Mann minderwertig und unattraktiv gefühlt, was unsere Beziehung belastet hat. Ich wurde mit meinem zweiten Kind schwanger und hatte nach der Entbindung 123 kg. Ein Albtraum! Bald schon wäre ich wegen meiner Esslust krank geworden, ich hatte keinen Anteil an den Aktivitäten des Lebens und lebte mit Schamgefühl in meinem selbst gebauten Panzer. Zu der Zeit fühlte ich mich sehr schlecht. Ich wollte endlich abnehmen. So begann ich, mich für gesunde Ernährung zu interessieren. Ich wollte eine Lösung für mich finden. Ich hatte es satt, ab- und zuzunehmen. So lernte ich, dass es gar nicht so sehr auf das Kalorien zählen ankommt, sondern vielmehr, dass die richtigen Lebensmittel mir gut taten und ich Gewicht verlor. Ich probierte es aus, und tatsächlich verlor ich innerhalb von 7 Monaten 70 Pfund. Ein neues Leben begann. So konnte und wollte ich das Wissen, über diese einfache Art Gewicht zu verlieren, nicht für mich behalten und gründete in einem kleinen Ort im Westerwald, Ende der 80er Jahre Wakeup. Bis heute haben viele Tausende das Programm praktiziert. Wakeup-Kurse finden Sie in zahlreichen Städten Deutschlands. Dieses Buch soll Ihnen Impulse und Anregungen zu einem gesunden, besseren und lustvolleren Leben geben. Ich bin bis heute begeistert von diesem Konzept und voller Freude über die Veränderung, die ich zunächst selbst ab 1989 durchlebt habe. Die Menschen, die zu Wakeup kommen, verwandeln sich äußerlich und innerlich, sie werden einfach neue Menschen und bekommen wieder richtig Lust auf Leben." Willkommen!7 Geleitwort8 Vorwort11 Meine Geschichte12 Wakeup - eine Philosophie stellt sich vor14 Die Erfolgskomponenten des Wakeup-Konzeptes15 Warum ich Wakeup koche!17 Unsere Erfolge mit Wakeup18 So funktioniert Wakeup26 Ernährungspyramide nach Wakeup 27 1. Essen Sie ein Kraftfrühstück28 2. Essenspausen für Ihr Verdauungssystem und Ihre Seele29 3. Alles, was eingeplant ist, ist erlaubt33 4. Essen Sie vollwertig!34 5. Optimaler Blutzuckerspiegel durch richtige Kohlenhydrate42 6. Gesund leben und abnehmen durch Säure-Basen-Balance48 7. Gönnen Sie sich einen "Entlastungstag"54 eat4life - praxisnahe Empfehlungen für den Alltag 55 move4life - Bewegung ist Leben65 relax4life oder: Lust auf Leben85 Veränderung100 Auswahl & Verwendung der Zutaten120 Maßeinheiten und Mengenangaben121 FRÜHSTÜCK123 SALATE, VORSPEISEN & KLEINE MAHLZEITEN129 SALATE131 VORSPEISEN & KLEINE MAHLZEITEN143 HAUPTSPEISEN151 SUPPEN & EINTÖPFE153 GEMÜSEGERICHTE171 KARTOFFELGERICHTE199 NUDELGERICHTE213 REIS- & GETREIDEGERICHTE223 GERICHTE MIT FLEISCH229 GERICHTE MIT FISCH & MEERESFRÜCHTEN253 PARTY-FOOD265 SÜß- & NACHSPEISEN277 SAUCEN & BROTAUFSTRICHE285 SAUCEN287 BROTAUFSTRICHE293 BACKWAREN299 BROT301 KUCHEN309 KLEINGEBÄCK321 GETRÄNKE327 ANHANG339 Kleine Wakeup-Warenkunde340 Sie sind nicht alleine!346 REZEPT-REGISTER347 REGISTER NACH MAHLZEITEN350 Basenmahlzeiten350 Federmahlzeiten351 Konzentrierte Mahlzeiten351 Fettportionen354 Milchportionen354 Kai Weidner355 Die Wakeup-Produkte356 Kontakt358 Die Mitwirkenden360 Buchempfehlungen361 Index362 "Wakeup-Koch" Kai Weidner: Warum ich Wakeup koche! In der Küche lauern die Versuchungen... Es ist nicht immer leicht, auf seine Figur zu achten. Sie kennen das sicher: Die Verführungen und Versuchungen sind zahlreich und meist auch noch so unverschämt lecker. Und wenn man dann auch noch Koch ist, hat man jeden Tag mit den vorzüglichsten Gerichten zu tun und muss schon aus beruflichen Gründen hier und da naschen. Das ist ja auch ganz prima. Aber ehe man es sich versieht, hat man 10 Kilo zu viel "auf den Rippen". Ich weiß nicht, ob das allen Köchen so geht - bei war das auf alle Fälle so. Der Entschluss, endlich abnehmen zu wollen, war schnell gefasst. Dazu reichte ein ehrlicher Blick in den Spiegel. Nur mit der Umsetzung ließ ich mir viel Zeit. Ich habe es immer wieder verschoben und natürlich auch Entschuldigungen für mich gefunden: Weihnachten, stressige Woche, Ostern... Schon wieder ein Jahr herum. Doch dann bemerkte ich plötzlich an einem meiner Auszubildenden eine Veränderung - er war deutlich schlanker geworden. "Ist mir gar nicht aufgefallen, dass Du auf Diät bist", sagte ich ihm. "Bin ich auch nicht - ich mache Wakeup", antwortete er. Er erklärte mir, dass es sich dabei eben nicht um eine Hungerkur handelt, sondern um ein durchdachtes Ernährungskonzept, das nebenbei auch noch gut für die Seele ist. Na klar, ich war skeptisch. Aber die Erfolge meines Azubis konnte ich nicht leugnen. Er wurde nicht nur von Woche zu Woche schlanker, er war auch viel besserer Stimmung. Die Neugierde besiegte schließlich meine Skepsis und ich probierte es einfach mal aus. Die erste Woche war dann doch härter, als ich anfangs dachte. Da muss man auch ehrlich sein. Aber dann durfte ich plötzlich alles essen und die Pfunde purzelten trotzdem. Ich kann es heute immer noch nicht recht fassen. Ich hatte nie das Gefühl, auf irgendetwas verzichtet zu haben. Ich machte keine Abstriche beim Genuss und nahm trotzdem ab. Und das auch noch ohne lästige Punkte- oder Kalorienzählerei. Die intensive Auseinandersetzung mit Wakeup hat mich als Koch natürlich auch beruflich inspiriert. Mit der Zeit habe ich viele eigene Gerichte entwickelt und in meinem Restaurant "Leckermeulken" in Schwelm gibt es auch eine spezielle Wakeup-Speisekarte. Und die Gerichte darauf schmecken auch denen, die Wakeup gar nicht kennen. Dieses Kochbuch will Ihnen helfen, noch mehr Spaß an Wakeup zu haben. Denn nicht nur das Abnehmen macht glücklich - gutes und abwechslungsreiches Essen auch.

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Am Ufer - 2857961090

86,71 z³

Am Ufer Kramer, Berlin

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

ÜBER DIE METHODE DER SURREALISTISCHEN PROTOKOLLE. Der Text "Am Ufer" entstand innerhalb von fünf Wochen während meines Aufenthalts in Paris im Frühjahr 1969. Ein halbes Jahr vorher hatte ich die Tschechoslowakei, nach dem Einmarsch des Warschauer Paktes, verlassen und kam nach Paris in der Hoffnung, dort eine neue, angemessene Lebenschance zu finden. Es ging mir zunächst natürlich darum, Arbeit zu erwerben, um meinen Unterhalt zu sichern. Ich hatte nicht viel Geld. Das Dach über dem Kopf fand ich in einem sehr bescheidenen Wohnhotel im vierzehnten Arron-dissement an der Avenue du General Leclerc im Appartement mit einem kleinen Zimmer und einer noch kleineren Küche. Monatlich bezahlte ich 220 Francs Miete. Das war auch für die damalige Zeit recht preiswert. Ich hatte in Paris eine Reihe von nicht besonders wohlhabenden Bekannten und Freunden. Doch ich suchte sie nicht auf in der Befürchtung, sie könnten sich verpflichtet fühlen, mir materiell unter die Arme zu greifen: Die Bettelei war für mich damals und ist bis heute unannehmbar. Ich schäme mich zutiefst vor eigener Ohnmacht. Ich blieb also in der Stadt inkognito und versuchte mein Glück auf eigene Faust. Das war sicherlich reichlich naiv und die gerechte Strafe dafür war das Scheitern aller meiner Bemühungen. Ein Exilant ist in den ersten Jahren im Ausland oft schweren psychischen Belastungen ausgesetzt. Er fühlt sich entwurzelt, weil er bald feststellen muss, dass er die Bräuche und Rituale der neuen Umgebung, die er aus der Literatur genug zu kennen glaubte, eigentlich gar nicht kennt. Er weiß allzu oft nicht, wie er sich adäquat benehmen und gar nicht, an wen er sich mit Zuversicht um Rat wenden sollte. Es fehlt ihm sowohl das kulturpsychologische Raster als auch die Infrastruktur von Bekanntschaften und Beziehungen, die ein Mensch in einem Land, in dem er seit seiner Kindheit lebt, fast immer hat. Wenn er darüber hinaus noch an Geldmangel leidet, findet er sich in einer Isolation wieder, die unter anderen Umständen unvorstellbar wäre. Es gibt für ihn in der Fremde kein soziales oder psychologisches Rettungsnetz. Jeder falsche Schritt kann daher dramatische oder katastrophale Folgen haben. Darüber hinaus gibt es immer und überall genug Menschen, die seine Unkenntnisse und daraus resultierende Unsicherheit ausnutzen oder sie mindestens nicht respektieren wollen. Dies erweckt in ihm eine permanente Spannung. Er leidet unter einem Dauerzustand von angespannter Behutsamkeit und besorgtem Bewusstsein. In Augenblicken der Müdigkeit führt dies natürlich zu immer wiederkehrenden Depressionen. In dieser Lage begann ich eines regnerischen Apriltages, den Text "Am Ufer" aufzuzeichnen. Ich schrieb ohne jeglichen Plan, ohne Konzept, ohne eine Vorstellung darüber, was ich schreiben sollte. Die Motivation dazu habe ich nur meinem existenziell bestimmten, emotionalen Feld anvertraut. Schon lange war ich der Überzeugung, dass das Leben keine Erzählung ist und dass die Erzählungskunst das Leben nur stilisiert und verfälscht. Außerdem war es mir zu ernst, um mir unterhaltsame oder rührende Geschichten auszudenken. Ich hatte zu große Sorgen und war zu müde dazu. Im Prinzip wollte ich mir nur ein wenig Ablenkung verschaffen. Ich ließ den Stift über das Papier laufen, ohne über das Geschriebene zu reflektieren. So tauchten längst vergessene Begebenheiten auf, Bruchstücke von Erlebnissen, Scherben von Hoffnungen und Fetzen von Ängsten. Es kamen seltsame, auf der Straße oder aber nur in der Imagination erlebte Begegnungen und Erlebnisse zum Vorschein. Meine Erinnerungen an Prag, die Stadt, die ich liebte und die ich unter dem Druck der Geschichte unlängst verlassen musste, mischten sich mit frischen Eindrücken und Erlebnissen aus Paris, meiner alten Liebe aus der Zeit, als ich als Junge diese Stadt nur aus Romanen, Novellen und Gedichten kennenlernen konnte. Nun wuchsen beide Städte in meinen Gedanken und Gefühlen zu einem Ort der Träume zusammen, die auf mich seltsamerweise eine tröstliche Wirkung hatten. Ich vermisste Freunde für Gespräche und eine Frau für die Liebe. Ich war beinahe vierzig und es mangelte mir an jeglicher Vorstellung über meine Zukunft. Meine Emotionslage war so intensiv, so berechtigt und so konstant, dass sie auf mich wie eine Droge wirkte, die mich über Monate hinaus zu einer besonderen Sichtweise stimulierte und dadurch zu einer Welt durchdringen ließ, die parallel zu der Welt der anderen Menschen lag. Meine Augen sahen nicht mehr die Wirklichkeit durch das angewöhnte Prisma praktischer Sachlich- und Nützlichkeiten, sondern durch das Prisma der Sehnsucht und der Einsamkeit. Ich befand mich in einer anderen Realität. So begann sich ohne meine Absicht die Methode der surrealistischen Protokolle zu entwickeln, eine Methode der unregelmäßigen, nicht geplanten Aufzeichnungen über einem Zustand des Geistes, in dem der Traum und das Wachsein die gleiche Ebene der Wirklichkeit erreichten, in dem die Zusammenhänge zwischen Objekt und Subjekt, den äußeren und den inneren kognitiven Sphären, zwischen bewussten und unbewussten Facetten der Wirklichkeit sich nicht mehr gegensätzlich, sondern symbiotisch und komplementär verhielten. Die Realität wurde dadurch neu erschaffen. Es wurde eine magische, eine poetische Realität. Surrealistische Protokolle, so wie ich sie in dem Text "Am Ufer" vorlege, stellen daher Aussagen über Prozesse der Weltentstehung dar. Es sind Prozesse, bei denen das Subjekt seine Objekte nicht nur findet, sondern auch erfindet, realisiert, während die von ihm geschaffenen Objekte ihn sofort wieder rückwirkend beeinflussen und verformen. Das Ganze geschieht in keiner technischen, sondern in einer psychologischen, daher zum Teil reversiblen oder zyklischen Zeit. Es geht um keine schlichte Erzählung, die im Bewusstsein nach dem Konzept der konventionellen Realität vorgezeichnet wäre und sich nach einem vorgedachten literarischen Plan sukzessiv entwickeln würde. Mit Recht. Denn das Leben erzählt auch keine zusammenhängenden Geschichten und kennt keine dramaturgischen Gesetze. Die entstehen bei unseren Erlebnissen erst nachhinein, während wir sie als Erzählungen konvertieren, am Raster unserer durch Logik gelenkten Vorstellungskraft. Das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung ist auf der existenziellen Ebene meistens so komplex, dass wir nur eine unzulängliche Kürzung davon begreifen und uns dafür in der kognitiven Not eine deterministische Kette auszudenken versuchen, die allerdings - trotzdem, dass wir mit ihr eine Zeitlang scheinbar gut mitleben können - nichts als ein Mythos der Realität, ein Phantasieprodukt, ist. Auch der uralte Dualismus von Subjekt und Objekt ist bekanntlich ein Konstrukt. Das, was wir gewöhnlich als "Objekt" bezeichnen, und das, was wir für das subjektive "Ich" halten, sind keine unversöhnlichen Gegensätze, sondern zwei untrennbare, sich ergänzende Bestandteile unserer Erkenntnis, aus denen wir für unsere Bedürfnisse die Welt der Dinge zusammenbauen. Denn ohne Subjekt gibt es keine Objekte und umgekehrt. Jede Realität ist daher nur eine spezifische, rationalistische Verdinglichung eines Teils der endlosen Wirklichkeit. Ihre sog. "Objektivität" beruht auf einem gesellschaftlichen Konsensus, auf Koordinaten, die auf die herkömmliche menschliche Praxis bezogen sind. Situationen, mit denen der Text "Am Ufer" den Leser konfrontiert, sind keine Sujets im literarischen Sinne, keine a priori bestimmten Begebenheiten einer zielgerichteten Beschreibung. Im Gegenteil. Die Situationen des Textes entstehen vor uns wie plan- und absichtslose Organismen, von einem Wort zum anderen, von einer Zeile zu der anderen, Absatz für Absatz, manchmal voraussehbar, scheinbar zusammenhängend, und manchmal wieder nicht, so wie das Leben selbst in uns und um uns entsteht und sich entfaltet. . In der Dunkelheit erscheint ein Punkt und dieser Punkt wird zum Ort. Dieser Ort bekommt Eigenschaften, die an ihm sein Betrachter erkennt und die zugleich denselben als seine eigene Quelle gestalten. Es ist ein wirklicher Ort. Er objektiviert sich zunächst nur durch vage Konturen, punktuelle Beleuchtungen, schattenhafte Bewegungen, doch nach und nach festigt er sich, konkretisiert, erweitert, wiederholt, verzweigt sich und metastasiert in die Dunkelheit hinein, wo er überall neue Orte entstehen lässt, die schließlich ein ganzes Universum bilden. Das Geschehene verwebt sich in eine Struktur der Welt ohne Anfang und Ende. Man kann die surrealistischen Protokolle zum Teil mit Tagebuchaufzeichnungen vergleichen. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurden diese Texte als einzelne, frei aneinandergereihte Absätze niedergeschrieben, in unregelmäßigen Zeitabständen, manchmal mehrmals am Tag, manchmal nach einer eintägigen oder auch längeren Pause. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurde der momentane Zustand von emotionalen und existenziellen Situationen des Autors hier festgehalten, die durch Begegnungen mit Personen, Tieren, Gegenständen, Träumen, Vorstellungen und kleinen Ereignissen, durch die sich rasch oder langsam wandelnden Stimmungen oder - wie im Falle dieses Textes - durch die alles durchdringende Einsamkeit bestimmt sind. Doch während der Verfasser eines Tagebuchs nur die Erlebnisse notiert, die er in der konventionellen Realität "real" erleben zu dürfen glaubt, die durch die vorgegebenen Regeln des gezähmten, praktischen Bewusstseins zugelassen sind, sind die surrealistischen Protokolle Aufzeichnungen über freie Bewegungen des Subjekts in einem bestimmten emotionalen Raum, der die Ebene des Üblichen, des Etablierten, des Zugelassenen auf eine nicht konforme, revoltierende Art schneidet. Die Wirklichkeit wird hier nicht als eine herkömmliche, übernommene, durch Erziehung, Bildung oder gesellschaftliche Zwänge aufgenötigte, schlicht außerhalb des Textes programmierte Tagesrealität, sondern als eine immer wieder neu sich erschaffende, konkrete und entfesselnde Pararealität empfunden und betrachtet. Von der permanenten Korrektur des domestizierten Bewusstseins befreit, schöpfen diese Protokolle aus den Quellen der für das pure Ratio unerreichbaren Wirklichkeit, die sich nur unter ihren immanenten Intentionen, nicht unter Vorschriften und Klischees der normativen Logik und des gezähmten Verstandes zur Realität verwandelt. Aus diesem Grund sind sie auch besonders relevant. Sie weisen auf die Möglichkeit hin, die Welt nicht als alternativlose Struktur denken und empfinden zu müssen. Ein literarisches Sujet kann man bekanntlich mehrere Male auf verschiedene, ja gegensätzliche Art und Weise beschreiben. Sein Charakter wird durch eine willkürlich ausgewählte Betrachtungsweise bestimmt. Dadurch ist sein Wert allerdings diskreditiert: eine Sujetbeschreibung ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine erdichtete Interpretation derselben, die man ad libitum verändern kann. Die Wirklichkeit, deren Antlitz durch die Methode der surrealistischen Protokolle enthüllt wird, kann man dagegen nicht noch einmal anders beschreiben. Sie ist so, wie sie ist: der Text ist die Wirklichkeit selbst. Diese andere, unbekannte Wirklichkeit der surrealistischen Protokolle, die rationale wie irrationale (von dem Verstand nicht erfasste) Komponenten gleichermaßen respektiert, kann daher einen Weg zur Erweiterung des Bewusstseins eröffnen, einen Weg, der uns die Chance einer alternativen Einsicht in unsere Schicksale anbietet. Die Larven der konventionellen Realitäten, die wir für gewöhnlich für die Wirklichkeit einsetzen, um sie uns in dem praktisch-kommunikativen Sinne zugänglich zu machen, verführen uns, ihnen in die Irrkreise der Zielstrebigkeit und des sozialen Profits zu folgen, die an allen Seiten mit Mauern der als natürlich verklärten Vorurteile und historisch entstandenen, repressiven Normen umgeben sind. Köln, August 2004 Milan Nápravník

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Friesische Macht - 2853160267

68,41 z³

Friesische Macht Leda Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Die lang erwartete Fortsetzung des Erfolges "Friesische Freiheit" (ISBN 978-3-939689-55-3)§Ostfriesland im frühen 15. Jahrhundert. Das System der frei gewählten Richter ist gestürzt, an seine Stelle sind machtbesessene Häuptlinge getreten, und nun vollzieht sich eben das, wovor die Harlinger immer gewarnt haben: Diese Männer bekämpfen sich bis aufs Blut, nahezu jeder schlägt sich mit jedem, denn am Ende wollen sie alle nur eines,- in Ostfriesland herrschen. Also führen sie ihre Kriege, die tom Brook und die Ukena, die Allena und die Wiemken. Doch damit nicht genug, sie holen auch noch Freibeuter ins Land, gewähren ihnen Schutz und Unterschlupf, in den sie sich nach ihren Raubzügen zurückziehen.§Und es ist wie stets; die internen Streitereien lockt auswärtige Herren an wie das Aas die Geier. Das Land scheint durch den Bürgerkrieg geschwächt, es liegt ungeschützt wie auf dem Präsentierteller, gleich einer reifen Frucht, die nur noch darauf wartet, dass man nach ihr greift. Natürlich nehmen sie Witterung auf, der Oldenburger Graf, die Bremer und sogar die Hamburger, denn die Gelegenheit war wohl lange nicht so günstig, sich dieses Ostfriesland endlich unter den Nagel zu reißen. Zudem: Gründe für militärische Interventionen gibt es massenhaft, sie werden geliefert durch dieses Raubgesindel auf See, die Störtebekers und Michels, die den Hansestädten das Leben schwermachen und durch die Ostfriesen beschützt werden, selbst Kirchen darf das Gesocks nutzen, sie werden ihnen von den Häuptlingen als Unterkünfte zur Verfügung gestellt.§Die Harlinger Familie des Magnus tom Diek führt derweil das gediegene Leben ehrbarer Kaufleute und Pferdezüchter. Großvater Magnus hat noch vergeblich gegen den Niedergang der alten Rechtsordnung gekämpft, dessen Sohn Enno gar nahezu allen Besitz an die Hylmerisna verloren. Nur mühsam und mit Hilfe treuer Freunde wie den Holländer Adriaan und den Mönch William ist es gelungen, diese schweren Verluste schließlich nicht nur wettzumachen, sondern in beträchtlichen Reichtum zu wandeln. So leben die tom Diek auf eigener Scholle, mit der Politik haben sie nichts zu schaffen, sie wollen nur in Ruhe ihre Geschäfte machen.§Aber man lässt ihnen keine Ruhe. Die tom Brook geben die Versuche nicht auf, den Harlinger und seine Sippe auf ihre Seite zu ziehen, sie locken mit Geld und Einfluss, und sie drohen mit Repressalien bis hin zur offenen Gewalt. Magnus tom Diek, der Enkel des großen Harlingers, widersteht lange und mit Erfolg. Seine Reputation als geachteter Handelsherr und ein Geflecht aus weitreichenden Verbindungen schützen ihn. Es wäre sogar möglich, das alles auszusitzen und die Dinge abzuwarten, wären da nicht zwei Stachel in seinem Fleisch, die ihn nach langen Jahren des Friedens mit der Vergangenheit wieder zu quälen beginnen. Der eine Stachel, das sind die Morde von Ochtersum, die vier Menschen das Leben kosten, verursacht durch die Gier und den Ehrgeiz der Brokmannen. Der zweite ist der Tod seines Vaters Enno tom Diek, der als gezwungener Vasall Ocko tom Brooks in der Auricher Burg auf immer noch ungeklärte Weise gewaltsam ums Leben kam. Und mit diesen schwärenden Wunden erwacht auch wieder der Hass. Magnus tom Diek will die Sippe der tom Brook endlich untergehen sehen. Bei der Schlacht auf den wilden Äckern vollzieht sich das Schicksal des Hauses Hylmerisna auf blutige Weise

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Fantasy - 2857570755

95,61 z³

Fantasy Edition Koch

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Die Geschichte des Schlagerduos Fantasy alias Martin und Freddy klingt wie ein modernes Märchen - und sie ist es auch. Beide waren bettelarm, verfolgten aber ihren Traum: Sie wollten berühmt werden. Wer weiß, was aus den beiden geworden wäre, hätte nicht Schlagerstar Andrea Berg die sympathischen Sänger 2012 entdeckt. Sie engagierte sie als Vorband für ihre Tournee - und endlich, nach bald zwanzig harten Jahren, hatten sie Erfolg. Heute haben sie Millionen Fans und verkauften bisher rund zwei Mio. Tonträger. Ihr Album Freudensprünge, von Dieter Bohlen produziert, kam 2016 auf Platz 1 der deutschen Album-Charts. Im September feiert Fantasy 20-jähriges Jubiläum. Anlass zum Rückblick auf zwei spannende Lebensläufe mit vielen Höhen und Tiefen. Ende der 80er Jahre beschloss der Konstruktionsmechaniker Martin Hein aus Berlin, Schlagersänger zu werden. Er kündigte, nannte sich Martin Marcell und tingelte durch Dorfkneipen und Diskotheken, jobbte nebenbei als Kellner. Oft reichte das Geld nicht für die Miete, doch er glaubte fest an den großen Durchbruch. Ähnlich erging es zur selben Zeit Fredi Malinowski aus Essen. Der gelernte Schneider trat als Solokünstler Freddy März auf, doch bis auf eine Handvoll Fans wollte ihn niemand hören. Über ihren gemeinsamen Manager lernten sich beide 1993 kennen. Immer öfter wurden sie in der Folge als Gesangsduo gebucht, und aufgrund der Fantasie vom gemeinsamen Erfolg gaben sie sich den Namen Fantasy. Doch der Weg dahin war lang; Existenzängste plagten die beiden Familienväter. Sie nahmen jeden Job an, der sich ihnen bot - und wurden am Ende belohnt. Freddy: "Wir waren uns für nichts zu schade, um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Armut ist für uns kein Fremdwort. Martin und ich hatten eine schwere Kindheit." Freddys Vater starb, als er ein Junge war. Martins Vater ließ die Familie im Stich: "Als ich zwölf war, zogen wir von Polen nach Deutschland. Dann trennten sich meine Eltern. Meine Mutter hat mit uns Kindern eine Wohnung mit nur einer Matratze bezogen." In ihrer Autobiografie Keine Lügen - Für unseren Traum riskierten wir (fast) alles öffnen beide Männer ihre privaten Fotoalben und reden offen und ehrlich über ihr Leben. Spannend: Auch ein brisantes Liebesgeheimnis wird erstmals gelüftet ...

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Unorthodox - 2826807650

105,84 z³

Unorthodox Secession Verlag für Literatur

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Schon am Tag als "Unorthodox" in den USA erschien, führte dieser aufrührende autobiografische Bericht schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. Die amerikanische Presse erklärte den Erfolg von Deborah Feldman und ihrem Buch so: Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religioser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzahlt.§In der chassidischen Satmar Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Die Satmarer, wie sie sich seit ihrer Grundung nach dem Zweiten Weltkrieg nennen, sehen im Holocaust eine von Gott verhängte Strafe. Um eine Wiederholung der Shoa zu vermeiden, führen sie ein abgeschirmtes Leben nach strengen Vorschriften. Sexualitat ist ein Tabu, Ehen werden arrangiert, im Alltag wird Jiddisch gesprochen, Englisch gilt als verbotene, unreine Sprache. Nach Schätzungen zählt die Gemeinde heute 120.000 Mitglieder, denen sie ein Netz an Sicherheit gewährt - ohne jegliche Freiheit.§Deborah Feldman hat schon als Kind Anstoß an der strikten Unterwerfung unter die vom Gründungsrabbiner der Sekte aufgestellten Lebensgesetze genommen, an der Ausgrenzung, der ärmlichen Lebensweise und der Unterordnung der Frau. Ihr Gerechtigkeitsempfinden und ihr Wissenshunger haben sie - verstärkt durch verbotene Literatur - angetrieben, ihren Alltag zu hinterfragen. Stets hat sie Angst, entdeckt und bestraft zu werden, und ihren einzigen Ausweg aus der Enge ihrer Welt zu verlieren. "Unorthodox" führt in die einzigartige Welt von Kindheitserlebnissen, die voller Unschuld scheinen und Einblick geben in alte judische Traditionen. Sie führt uns bis an die Grenze des Erträglichen, wenn sie ihre Zwangsehe schildert, und sie lässt uns nachempfinden, wie sie Mut und Kraft zum Auszug aus der Gemeinde findet - um mit ihren Sohn in eine ihr vollig unbekannte Welt in New York zu ziehen.§"Unorthodox" ist eine meisterhafte Schilderung des Emanzipationsprozesses einer jungen Frau aus tiefer Einsamkeit und Angst hin zu einem einzigen Punkt: dem eigenen Denken und Fühlen.

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Das Massaker von Sant'Anna di Stazzema - 2826765146

91,33 z³

Das Massaker von Sant'Anna di Stazzema Laika-Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Am 12. August 1944 jährt sich zum 70. Mal der Tag des Massakers im toskanischen Sant`Anna di Stazzema, bei dem Soldaten der SS mindestens 560 Menschen, größtenteils Frauen, Kinder und Alte, ermordeten.§§Zu diesem Anlass erscheinen erstmals in deutscher Sprache die Erinnerungen von Enio Mancini, in denen er das Leben in dem kleinen Dorf während des Krieges, die Aufnahme der vielen Flüchtlingsfamilien und schließlich die Ereignisse des 12. August 1944 beschreibt. Mancini überlebte als Sechsjähriger mit seiner Familie das Massaker, weil ein deutscher Soldat in die Luft geschossen hatte.§§Viele Historiker und Journalisten haben inzwischen über Sant Anna di Stazzema geschrieben, aber Mancinis Bericht erzählt erstmals die Geschichte aus der Perspektive eines Augenzeugen.§§Enio Mancini, der zu den wenigen Kindern gehörte, die das Massaker überlebten, hat jahrelang die Berichte der Überlebenden und viele Erinnerungsstücke gesammelt. Dank deines Engagements konnte schließlich 1991 im ehemaligen Schulgebäude von Sant`Anna das Historische Museum des Widerstands eröffnet werden, dessen Leiter er bis 2006 war.§§Mancini war einer der Ersten, die sich ausdrücklich für Versöhnung einsetzten. Er betreute zahlreiche Besuchergruppen, darunter auch viele Schüler und Studenten aus Deutschland, denen er die Geschichte des lange Zeit vergessenen Dorfes erzählte. Außerdem war er häufig in Deutschland zu Gast.§§Juristisch blieb das Massaker ungesühnt: Bis 1994 hielt die italienische Justiz die Dokumente dazu in einem "Schrank der Schande" verborgen. Die schließlich 2005 in Abwesenheit der Angeklagten in Italien ergangenen Urteile gegen zehn ehemalige SS-Männer wurden nie vollstreckt, da Deutschland seine Staatsangehörigen nicht auslieferte und die Anträge auf Übernahme der Vollstreckung unbearbeitet bleiben.§§Die Staatsanwaltschaft Stuttgart stellte ihre Ermittlungen gegen acht noch lebende Beschuldigte 2012 ein. Gegen die Einstellung läuft ein Klageerzwingungsverfahren, das bei Erfolg aber nur noch den ehemaligen Kompaniechef Gerhard Sommer betreffen wird.§§Mit Beiträgen von Christiane Kohl und Maren Westermann, der juristischen Einordnung von Gabriele Heinecke sowie einer Untersuchung des Historikers Carlo Gentile.

Sklep: Libristo.pl

Essen vermessen - 2854482304

151,01 z³

Essen vermessen Edition Axel Menges

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Thema dieses Buches ist die Ernährung, die Herstellung und Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, ihre Zubereitung und Präsentation im Kontext§der sozialen und kulturellen Entwicklung einer Gesellschaft.§Ernährung und körperliches Wohlbefinden§hängen eng zusammen. Ohne zu essen und zu trinken, können Menschen und Tiere nicht exis-tieren. In reichen Industrieländern, wo die Ver-fügbarkeit von Nahrungsmitteln eine Selbstver-ständlichkeit darstellt, vollzieht sich der Umgang mit Speisen innerhalb von zwei Extremen, der Askese auf der einen sowie der Völlerei und der Maßlosigkeit auf der anderen Seite. Zwischen diesen beiden Polen haben sich durch viele Jahrhunderte hindurch im Zusammenhang mit der immer differenzierter werdenden Organisa-tion des Zusammenlebens die Methoden der Nahrungsaufnahme und der Essenszubereitung verfeinert. Geschmackskulturen mit regionalen und sozialen Unterschieden sind entstanden, die den jeweiligen Lebensstil ihrer Zeit repräsentieren.§Heute existiert eine fast schon künstlerisch anmutende Art des Kochens und des Arrangierens von Speisen, die mit hohen Ansprüchen an die Qualität eines Produktes und seiner Zubereitung einhergeht. Fakt ist allerdings, daß wir in einer Gesellschaft leben, in der fast alle Produkte industriell hergestellt werden. Auf den Produktions-prozeß haben wir keinen Einfluß, und die Zutaten-listen, die auf den Verpackungen über die Zu-sammensetzung einzelner Lebensmittel informie-ren, erscheinen eher rätselhaft und lassen Zwei-fel aufkommen, ob das jeweilige Produkt wirk-§lich das ist, was es zu sein vorgibt.§In einer weit gespannten tour d'horizon wer-den die komplexen zeitgenössischen Bedeu-tungsfelder der Nahrung, ihrer Produktion und Zubereitung, ihrer Präsentation im Handel und ihrer Vermarktung untersucht. Darüber hinaus setzt sich der Autor kritisch mit der neuen Lust am Selberproduzieren, Selberbacken und Sel-berschlachten auseinander und widmet sich auch dem Kochen als medial inszeniertem Starsystem.§Volker Fischer war mehr als zehn Jahre lang stellvertretender Direktor des Deutschen Architek-turmuseums in Frankfurt am Main. Von 1994 bis 2012 baute er im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt eine neue Designabteilung auf. Parallel dazu lehrte er an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach Architektur- und Designgeschichte.§Fischer ist in der Edition Axel Menges bereits mit Büchern über Stefan Heiliger, Richard Meier, Ste-fan Wewerka, die Commerzbank in Frankfurt am Main von Norman Foster, die Halle 3 der Messe Frankfurt von Nicholas Grimshaw, über das The-ma "Beauty-Design" sowie über die Designakti-§vitäten der Lufthansa und der Firma Apple vertreten.

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