krainaksiazek im anfang war das wort i 20102156

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Im Anfang War Das Wort II - 2839824269

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Im Anfang War Das Wort II Atut

Ksi±¿ki>Nauki spo³eczne, humanistyczne, ekonomiczne>Jêzykoznawstwo>Poszczególne jêzyki>Jêzyk niemieckiKsi±¿ki>Wydawnictwa naukowe i pop...

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Sklep: Gigant.pl

Im Anfang war das Wort II - 2824223401

35,70 z³

Im Anfang war das Wort II Atut Oficyna Wydawnicza

Proza obcaFilologia i jêzykoznawstwo

W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza

Sklep: NaszaSzkolna.pl

Im Anfang war das Wort II - 2822644423

35,60 z³

Im Anfang war das Wort II Atut

/ Ksi±¿ki naukowe i popularnonaukowe / Filologie, jêzykoznawstwo

W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza

Sklep: Wieszcz.pl

Im Anfang war das Wort II - 2857695821

37,40 z³

Im Anfang war das Wort II ATUT

Wydawnictwa naukowe i popularno-naukoweJêzyk niemiecki

W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza ?Stilfiguren der Umstellung in deutschen Grabinschriften?, Anny Ma³gorzewicz ?Zwischen Wort und Konzept ? Überlegungen zu ausgewälten polnischen und deutschen Übersetzungen des Neuen Testaments?, Stanis³awa Prêdoty ?Deutsche euphemistische Phraseologismen und ihre polnischen Äquivalente?.

Sklep: Booknet.net.pl

Im Anfang war das Wort II - 2825075215

42,00 z³

Im Anfang war das Wort II atut

Nauki humanistyczne >Jêzykoznawstwo

W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza

Sklep: Prolibri.pl

Im Anfang war das Wort II - 2843576606

26,85 z³

Im Anfang war das Wort II ATUT

Nauka / Językoznawstwo

W dziewiątym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza „Stilfiguren der Umstellung in deutschen Grabinschriften”, Anny Małgorzewicz „Zwischen Wort und Konzept – Überlegungen zu ausgewälten polnischen und deutschen Übersetzungen des Neuen Testaments“, Stanisława Prędoty „Deutsche euphemistische Phraseologismen und ihre polnischen Äquivalente“.

Sklep: Literacka.pl

Im Anfang war das Wort II. - 2823744298

37,80 z³

Im Anfang war das Wort II. ATUT

Ksi±¿ki / Nauki spo³eczne, humanistyczne, ekonomiczne / Jêzykoznawstwo

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Sklep: Kumiko.pl

Im Anfang war das Wort II - 1897930925

35,75 z³

Im Anfang war das Wort II atut

Nauka jêzyków obcych>Jêzyk niemiecki

W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza

Sklep: Madbooks.pl

Im Anfang war das Wort II - Artur Tworek, Joanna Szczêk, Iwona Bartoszewicz - 2848484596

30,28 z³

Im Anfang war das Wort II - Artur Tworek, Joanna Szczêk, Iwona Bartoszewicz

Ksi±¿ki & Multimedia > Ksi±¿ki

Opis - W dziewi±tym tomie w serii zaprezentowano m.in. teksty: Józefa Jarosza "Stilfiguren der Umstellung in deutschen Grabinschriften", Anny Ma³gorzewicz "Zwischen Wort und Konzept " Überlegungen zu ausgewälten polnischen und deutschen Übersetzungen des Neuen Testaments", Stanis³awa Prêdoty "Deutsche euphemistische Phraseologismen und ihre polnischen Äquivalente?. Nazwa - Im Anfang war das Wort II Autor - Artur Tworek, Joanna Szczêk, Iwona Bartoszewicz Oprawa - Twarda Wydawca - Atut Kod ISBN - 9783862761302 Kod EAN - 9783862761302 Rok wydania - 2014 Jêzyk - niemiecki Format - 17.0x24.0cm Ilo¶æ stron - 374 Podatek VAT - 5%

Sklep: InBook.pl

Pochodne instrumenty kredytowe - Izabela Pruchnicka-Grabias - 2854109292

51,27 z³

Pochodne instrumenty kredytowe - Izabela Pruchnicka-Grabias

Ksi±¿ki & Multimedia > Ksi±¿ki

Opis - Ksi±¿ka, posiadaj±ca istotne walory praktyczne, jest pierwsz± pozycj± polskiej autorki w tak kompleksowy sposób analizuj±c± nie tylko istotê funkcjonowania kredytowych instrumentów pochodnych, ale równie¿ modele ich wyceny, doskonalenie których autorka s³usznie uznaje za kluczowe dla rozwoju tego rynku. Niew±tpliw± zalet± opracowania jest mnogo¶æ przyk³adów, przeprowadzaj±cych Czytelnika przez kolejne etapy szacowania warto¶ci omawianych struktur i tworz±cych idealn± bazê dla zrozumienia konstrukcji tych z³o¿onych produktów. Prof. zw. dr hab. Janusz Soboñ Publikacja stanowi cenne kompendium wiedzy zarówno dla praktyków rynku finansowego, jak i studentów oraz s³uchaczy studiów podyplomowych i doktoranckich, jak równie¿ dla pracowników nauki zainteresowanych wdra¿aniem metod kwantyfikacji ryzyka kredytowego w praktykê. Prof. nadzw. SGH dr hab. Pawe³ Niedzió³ka Nazwa - Pochodne instrumenty kredytowe Autor - Izabela Pruchnicka-Grabias Oprawa - Miêkka Wydawca - CeDeWu Kod ISBN - 9788375563733 Kod EAN - 9788375563733 Wydanie - 1 Rok wydania - 2011 Jêzyk - polski Format - 16.5x23.0cm Ilo¶æ stron - 280 Podatek VAT - 5%

Sklep: InBook.pl

Letzte Einsätze in Russland und das Ende - Juni 1944 bis Mai 1945 - 2857422179

182,22 z³

Letzte Einsätze in Russland und das Ende - Juni 1944 bis Mai 1945 Flechsig

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Das dreibändige Werk über die Geschichte des Panzerregiments 11, der Panzerabteilung 65 und der Panzerersatz- und Ausbildungsabteilung 11 beschreibt den Weg dieser Truppenkörper von der Aufstellung im Oktober 1937 bis zur Auflösung im Mai 1945.§Im Sonderteil I Zwanzig Monate getrennt werden die Einsätze der 1. Abteilung des Panzerregiments 11 dargestellt. Die Abteilung war aus Russland kommend, im April 1943 für fast ein Jahr zur Neuausrüstung auf den Panzertyp Panther nach Frankreich verlegt worden.§Danach erfolgten ein Einsatz in Galizien und Rückzugskämpfe bis Krakau, bevor die Restteile der 1. Abteilung Ende August 1944 in Grafenwöhr für die Auffrischung zusammengezogen wurden. Anfang Dezember 1944 danach in Ungarn die Zusammenführung mit der 2. Abteilung des Panzerregiments 11.§§Im Sonderteil II Geheimunternehmen Greif wird der Einsatz der 4. Kompanie/Panzerregiment 11 in der Ardennenoffensive 1944/45 beschrieben. Unter der Führung des SS-Obersturmbannführers Skorzeny war geplant, eigene Truppen als Amerikaner getarnt und mit Beutefahrzeugen ausgestattet, einzusetzen. Dabei sollten unter anderem Brücken über die Maas genommen werden, um den Angriff eigener Panzerverbände in Richtung Antwerpen sicherzustellen. Das ganze Unternehmen endete in einem Fiasko und die 4. Kompanie wurde bei ihrem Einsatz vor Malmedy am 21. Dezember 1944 vernichtend geschlagen. Anfang 1945 herausgezogen und zur Panzerersatz- und Ausbildungsabteilung 11 nach Bielefeld verlegt, erfolgte nach einer Neuausstattung mit Panthern die Verlegung der Kompanie in den Großraum Berlin, wo bis Ende April 1945 noch verschiedene kleinere Einsätze erfolgten.§§Im Sonderteil III Die Truppe in der Heimat wird die Geschichte der Panzerersatz- und Ausbildungsabteilung 11 dargestellt. Aufgestellt im August 1939 vor Beginn des Polenfeldzuges, war diese Abteilung für die Ausbildung und Ergänzung des Personalersatzes weit über diejenige des Panzerregiments 11 zuständig. Mehrfach umgegliedert und den wechselnden Erfordernissen angepasst, lagen die Aufgaben dieser Truppe in der Heimat im Spannungsfeld zwischen militärischen Erfordernissen und zivilen Hilfsmaßnahmen verschiedener Ebenen.

Sklep: Libristo.pl

Das ist die Nachtigall, sie singt - 2858191019

64,97 z³

Das ist die Nachtigall, sie singt Insel, Frankfurt

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Die Nachtigall, die Meistersopranistin unter den Vögeln, verschönert nicht nur stimmlich die Welt, sondern hat auch Heerscharen von Dichtern inspiriert - schon den Dichtern des alten China war die Nachtigall ein Symbol der Poesie, der Liebe und der Weisheit. Lessing, Meister der Fabel, bittet die Nachtigall, ihm bei der Belehrung uneinsichtiger Menschen behilflich zu sein. Immer wieder aber ist es Heinrich Heine, der uns die Nachtigall herbeizaubert:§"Im Anfang war die Nachtigall / Und sang das Wort: Züküht! Züküht!/ Und wie sie sang, sproß überall / Grüngras, Triolen, Apfelblüt." Und weiter heißt es: "Sie biß sich in die Brust, da flog / Ihr rotes Blut, und aus dem Blut / Ein schöner Rosenbaum entsproß / Dem singt sie ihre Liebesglut."§Der Gesang der Vögel und ihr Flug sind Bilder, wenn die Sprache an ihre Grenze stößt. Der vorliegende Band versammelt einige der schönsten Gedichte von Hölderlin, Eichorff und Heine bis zu Bertolt Brecht, Ingeborg Bachmann, Paul Celan, Pablo Neruda und Günter Eich.

Sklep: Libristo.pl

Erinnerungen an das Panzerregiment 4 und die Tigerabteilung 507 - 2839137467

182,22 z³

Erinnerungen an das Panzerregiment 4 und die Tigerabteilung 507 Flechsig Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Dies ist die Geschichte der schweren Panzerabteilung 507. Im Herbst 1943 in ihrem Kern aus erfahrenen Panzersoldaten der I. Abteilung des Panzerregiments 4, die in diesem Werk auch über ihre Einsätze im Polen-, Frankreich- und Russlandfeldzug berichten, im Raum Wien aufgestellt und auf dem Truppenübungsplatz Wezep mit Tiger-Panzern ausgerüstet, wurde die Abteilung im März 1944 im Raum Tarnopol - Brody erstmals eingesetzt. Mit der Aufgabe, als "Feuerwehr" die zerbröckelnde Frontlinie zu stabilisieren, war sie im Rahmen der Kampfgruppe "Friebe" maßgeblich am Entsatz von circa 800 Schwerverwundeten aus dem Kessel von Brody beteiligt. Im Juni 1944 in den Mittelabschnitt der Ostfront verlegt, ging die Abteilung nach den harten Kämpfen um die Narewbrückenköpfe, bei denen sie als mobile Reserve- und Eingreiftruppe ununterbrochen im Einsatz stand, gegen Ende des Jahres 1944 im Raum Zichenau in Ruhestellung. Im Januar 1945 stand die schwere Panzerabteilung 507 der "2. Weißrussischen Front" unter Marschall Rokossowski gegenüber, die im Zuge der sowjetischen Großoffensive über den Narew setzte. Trotz massiver feindlicher Übermacht gelang den "Tigern" der "507" bereits in den ersten drei Kampftagen die Vernichtung von 136 Feindpanzern. Nach dem beschwerlichen Rückzug über die Weichsel verlegte die Abteilung im Februar 1945 zur Auffrischung ins Sennelager bei Paderborn, wo sie mit dem Tiger II "Königstiger" ausgerüstet wurde. Bereits im März ging sie gegen Truppenteile der 3. US-Panzerdivision "Spearhead" vor und fügte dieser in den Kämpfen bei Paderborn empfindliche Verluste zu. Rückzugsgefechten im Harz folgte im Mai 1945 schließlich die Einstellung der Kampfhandlungen in der Tschechoslowakei. In der vorliegenden Chronik wird die dramatische Geschichte des Panzerregiments 4 und der schweren Panzerabteilung 507 primär anhand von Kriegstagebüchern und Erlebnisberichten ehemaliger Abteilungsangehöriger nachvollzogen. Ob Kommandant, Fahrer, Schütze oder Funker - hautnah erlebt der Leser aus der Perspektive des einzelnen Soldaten die Kampfeinsätze. Neben den einschlägigen Gefechtsschilderungen kommen jedoch die heiteren Momente des Soldatenlebens sowie die Erfahrungen von Kameradschaft und Gefangenschaft nicht zu kurz. Nicht zuletzt das größtenteils bisher noch unveröffentlichte Bildmaterial, machen die Chronik der schweren Panzerabteilung 507 zu einem authentischen und einzigartigen Stück Militärgeschichte.

Sklep: Libristo.pl

Das Brandopfer - 2825677320

9,70 z³

Das Brandopfer Cambridge University Press

Podrêczniki do nauki jêzykówOpowiadania i miniatury literackieJêzyk niemiecki

Albrecht Goes wurde 1908 im Pfarrhaus Langenbeutingen in Württemberg geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Berlin und später als Schüler der berühmten Seminare Schöntal und Urach im Schwäbischen. In Tübingen und Berlin studierte er Theologie. Von 1930 bis 1952 war er, Pfarrer in Württemberg. Noch heute erfüllt Albrecht Goes einen Predigtauftrag. Er ist Ehrendoktor der Theologie der Universität Mainz. 1979 wurde er zum Professor ernannt. Sein dichterisches Werk umfaßt neben vielem anderen die Novellen "Unruhige Nacht" "Das Brandopfer", "Das Löffelchen" und die Sammelbände "Aber im Winde das Wort". Prosa und Verse aus zwanzig Jahren "Tagwerk. Prosa und Verse". 1978 erschien "Llchtschatten du. Gedichte aus fünfzig Jahren".Poziom C 1800 s³ów

Sklep: Booknet.net.pl

Am Ufer - 2857961090

86,41 z³

Am Ufer Kramer, Berlin

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

ÜBER DIE METHODE DER SURREALISTISCHEN PROTOKOLLE. Der Text "Am Ufer" entstand innerhalb von fünf Wochen während meines Aufenthalts in Paris im Frühjahr 1969. Ein halbes Jahr vorher hatte ich die Tschechoslowakei, nach dem Einmarsch des Warschauer Paktes, verlassen und kam nach Paris in der Hoffnung, dort eine neue, angemessene Lebenschance zu finden. Es ging mir zunächst natürlich darum, Arbeit zu erwerben, um meinen Unterhalt zu sichern. Ich hatte nicht viel Geld. Das Dach über dem Kopf fand ich in einem sehr bescheidenen Wohnhotel im vierzehnten Arron-dissement an der Avenue du General Leclerc im Appartement mit einem kleinen Zimmer und einer noch kleineren Küche. Monatlich bezahlte ich 220 Francs Miete. Das war auch für die damalige Zeit recht preiswert. Ich hatte in Paris eine Reihe von nicht besonders wohlhabenden Bekannten und Freunden. Doch ich suchte sie nicht auf in der Befürchtung, sie könnten sich verpflichtet fühlen, mir materiell unter die Arme zu greifen: Die Bettelei war für mich damals und ist bis heute unannehmbar. Ich schäme mich zutiefst vor eigener Ohnmacht. Ich blieb also in der Stadt inkognito und versuchte mein Glück auf eigene Faust. Das war sicherlich reichlich naiv und die gerechte Strafe dafür war das Scheitern aller meiner Bemühungen. Ein Exilant ist in den ersten Jahren im Ausland oft schweren psychischen Belastungen ausgesetzt. Er fühlt sich entwurzelt, weil er bald feststellen muss, dass er die Bräuche und Rituale der neuen Umgebung, die er aus der Literatur genug zu kennen glaubte, eigentlich gar nicht kennt. Er weiß allzu oft nicht, wie er sich adäquat benehmen und gar nicht, an wen er sich mit Zuversicht um Rat wenden sollte. Es fehlt ihm sowohl das kulturpsychologische Raster als auch die Infrastruktur von Bekanntschaften und Beziehungen, die ein Mensch in einem Land, in dem er seit seiner Kindheit lebt, fast immer hat. Wenn er darüber hinaus noch an Geldmangel leidet, findet er sich in einer Isolation wieder, die unter anderen Umständen unvorstellbar wäre. Es gibt für ihn in der Fremde kein soziales oder psychologisches Rettungsnetz. Jeder falsche Schritt kann daher dramatische oder katastrophale Folgen haben. Darüber hinaus gibt es immer und überall genug Menschen, die seine Unkenntnisse und daraus resultierende Unsicherheit ausnutzen oder sie mindestens nicht respektieren wollen. Dies erweckt in ihm eine permanente Spannung. Er leidet unter einem Dauerzustand von angespannter Behutsamkeit und besorgtem Bewusstsein. In Augenblicken der Müdigkeit führt dies natürlich zu immer wiederkehrenden Depressionen. In dieser Lage begann ich eines regnerischen Apriltages, den Text "Am Ufer" aufzuzeichnen. Ich schrieb ohne jeglichen Plan, ohne Konzept, ohne eine Vorstellung darüber, was ich schreiben sollte. Die Motivation dazu habe ich nur meinem existenziell bestimmten, emotionalen Feld anvertraut. Schon lange war ich der Überzeugung, dass das Leben keine Erzählung ist und dass die Erzählungskunst das Leben nur stilisiert und verfälscht. Außerdem war es mir zu ernst, um mir unterhaltsame oder rührende Geschichten auszudenken. Ich hatte zu große Sorgen und war zu müde dazu. Im Prinzip wollte ich mir nur ein wenig Ablenkung verschaffen. Ich ließ den Stift über das Papier laufen, ohne über das Geschriebene zu reflektieren. So tauchten längst vergessene Begebenheiten auf, Bruchstücke von Erlebnissen, Scherben von Hoffnungen und Fetzen von Ängsten. Es kamen seltsame, auf der Straße oder aber nur in der Imagination erlebte Begegnungen und Erlebnisse zum Vorschein. Meine Erinnerungen an Prag, die Stadt, die ich liebte und die ich unter dem Druck der Geschichte unlängst verlassen musste, mischten sich mit frischen Eindrücken und Erlebnissen aus Paris, meiner alten Liebe aus der Zeit, als ich als Junge diese Stadt nur aus Romanen, Novellen und Gedichten kennenlernen konnte. Nun wuchsen beide Städte in meinen Gedanken und Gefühlen zu einem Ort der Träume zusammen, die auf mich seltsamerweise eine tröstliche Wirkung hatten. Ich vermisste Freunde für Gespräche und eine Frau für die Liebe. Ich war beinahe vierzig und es mangelte mir an jeglicher Vorstellung über meine Zukunft. Meine Emotionslage war so intensiv, so berechtigt und so konstant, dass sie auf mich wie eine Droge wirkte, die mich über Monate hinaus zu einer besonderen Sichtweise stimulierte und dadurch zu einer Welt durchdringen ließ, die parallel zu der Welt der anderen Menschen lag. Meine Augen sahen nicht mehr die Wirklichkeit durch das angewöhnte Prisma praktischer Sachlich- und Nützlichkeiten, sondern durch das Prisma der Sehnsucht und der Einsamkeit. Ich befand mich in einer anderen Realität. So begann sich ohne meine Absicht die Methode der surrealistischen Protokolle zu entwickeln, eine Methode der unregelmäßigen, nicht geplanten Aufzeichnungen über einem Zustand des Geistes, in dem der Traum und das Wachsein die gleiche Ebene der Wirklichkeit erreichten, in dem die Zusammenhänge zwischen Objekt und Subjekt, den äußeren und den inneren kognitiven Sphären, zwischen bewussten und unbewussten Facetten der Wirklichkeit sich nicht mehr gegensätzlich, sondern symbiotisch und komplementär verhielten. Die Realität wurde dadurch neu erschaffen. Es wurde eine magische, eine poetische Realität. Surrealistische Protokolle, so wie ich sie in dem Text "Am Ufer" vorlege, stellen daher Aussagen über Prozesse der Weltentstehung dar. Es sind Prozesse, bei denen das Subjekt seine Objekte nicht nur findet, sondern auch erfindet, realisiert, während die von ihm geschaffenen Objekte ihn sofort wieder rückwirkend beeinflussen und verformen. Das Ganze geschieht in keiner technischen, sondern in einer psychologischen, daher zum Teil reversiblen oder zyklischen Zeit. Es geht um keine schlichte Erzählung, die im Bewusstsein nach dem Konzept der konventionellen Realität vorgezeichnet wäre und sich nach einem vorgedachten literarischen Plan sukzessiv entwickeln würde. Mit Recht. Denn das Leben erzählt auch keine zusammenhängenden Geschichten und kennt keine dramaturgischen Gesetze. Die entstehen bei unseren Erlebnissen erst nachhinein, während wir sie als Erzählungen konvertieren, am Raster unserer durch Logik gelenkten Vorstellungskraft. Das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung ist auf der existenziellen Ebene meistens so komplex, dass wir nur eine unzulängliche Kürzung davon begreifen und uns dafür in der kognitiven Not eine deterministische Kette auszudenken versuchen, die allerdings - trotzdem, dass wir mit ihr eine Zeitlang scheinbar gut mitleben können - nichts als ein Mythos der Realität, ein Phantasieprodukt, ist. Auch der uralte Dualismus von Subjekt und Objekt ist bekanntlich ein Konstrukt. Das, was wir gewöhnlich als "Objekt" bezeichnen, und das, was wir für das subjektive "Ich" halten, sind keine unversöhnlichen Gegensätze, sondern zwei untrennbare, sich ergänzende Bestandteile unserer Erkenntnis, aus denen wir für unsere Bedürfnisse die Welt der Dinge zusammenbauen. Denn ohne Subjekt gibt es keine Objekte und umgekehrt. Jede Realität ist daher nur eine spezifische, rationalistische Verdinglichung eines Teils der endlosen Wirklichkeit. Ihre sog. "Objektivität" beruht auf einem gesellschaftlichen Konsensus, auf Koordinaten, die auf die herkömmliche menschliche Praxis bezogen sind. Situationen, mit denen der Text "Am Ufer" den Leser konfrontiert, sind keine Sujets im literarischen Sinne, keine a priori bestimmten Begebenheiten einer zielgerichteten Beschreibung. Im Gegenteil. Die Situationen des Textes entstehen vor uns wie plan- und absichtslose Organismen, von einem Wort zum anderen, von einer Zeile zu der anderen, Absatz für Absatz, manchmal voraussehbar, scheinbar zusammenhängend, und manchmal wieder nicht, so wie das Leben selbst in uns und um uns entsteht und sich entfaltet. . In der Dunkelheit erscheint ein Punkt und dieser Punkt wird zum Ort. Dieser Ort bekommt Eigenschaften, die an ihm sein Betrachter erkennt und die zugleich denselben als seine eigene Quelle gestalten. Es ist ein wirklicher Ort. Er objektiviert sich zunächst nur durch vage Konturen, punktuelle Beleuchtungen, schattenhafte Bewegungen, doch nach und nach festigt er sich, konkretisiert, erweitert, wiederholt, verzweigt sich und metastasiert in die Dunkelheit hinein, wo er überall neue Orte entstehen lässt, die schließlich ein ganzes Universum bilden. Das Geschehene verwebt sich in eine Struktur der Welt ohne Anfang und Ende. Man kann die surrealistischen Protokolle zum Teil mit Tagebuchaufzeichnungen vergleichen. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurden diese Texte als einzelne, frei aneinandergereihte Absätze niedergeschrieben, in unregelmäßigen Zeitabständen, manchmal mehrmals am Tag, manchmal nach einer eintägigen oder auch längeren Pause. Ähnlich wie in einem Tagebuch wurde der momentane Zustand von emotionalen und existenziellen Situationen des Autors hier festgehalten, die durch Begegnungen mit Personen, Tieren, Gegenständen, Träumen, Vorstellungen und kleinen Ereignissen, durch die sich rasch oder langsam wandelnden Stimmungen oder - wie im Falle dieses Textes - durch die alles durchdringende Einsamkeit bestimmt sind. Doch während der Verfasser eines Tagebuchs nur die Erlebnisse notiert, die er in der konventionellen Realität "real" erleben zu dürfen glaubt, die durch die vorgegebenen Regeln des gezähmten, praktischen Bewusstseins zugelassen sind, sind die surrealistischen Protokolle Aufzeichnungen über freie Bewegungen des Subjekts in einem bestimmten emotionalen Raum, der die Ebene des Üblichen, des Etablierten, des Zugelassenen auf eine nicht konforme, revoltierende Art schneidet. Die Wirklichkeit wird hier nicht als eine herkömmliche, übernommene, durch Erziehung, Bildung oder gesellschaftliche Zwänge aufgenötigte, schlicht außerhalb des Textes programmierte Tagesrealität, sondern als eine immer wieder neu sich erschaffende, konkrete und entfesselnde Pararealität empfunden und betrachtet. Von der permanenten Korrektur des domestizierten Bewusstseins befreit, schöpfen diese Protokolle aus den Quellen der für das pure Ratio unerreichbaren Wirklichkeit, die sich nur unter ihren immanenten Intentionen, nicht unter Vorschriften und Klischees der normativen Logik und des gezähmten Verstandes zur Realität verwandelt. Aus diesem Grund sind sie auch besonders relevant. Sie weisen auf die Möglichkeit hin, die Welt nicht als alternativlose Struktur denken und empfinden zu müssen. Ein literarisches Sujet kann man bekanntlich mehrere Male auf verschiedene, ja gegensätzliche Art und Weise beschreiben. Sein Charakter wird durch eine willkürlich ausgewählte Betrachtungsweise bestimmt. Dadurch ist sein Wert allerdings diskreditiert: eine Sujetbeschreibung ist kein Abbild der Wirklichkeit, sondern eine erdichtete Interpretation derselben, die man ad libitum verändern kann. Die Wirklichkeit, deren Antlitz durch die Methode der surrealistischen Protokolle enthüllt wird, kann man dagegen nicht noch einmal anders beschreiben. Sie ist so, wie sie ist: der Text ist die Wirklichkeit selbst. Diese andere, unbekannte Wirklichkeit der surrealistischen Protokolle, die rationale wie irrationale (von dem Verstand nicht erfasste) Komponenten gleichermaßen respektiert, kann daher einen Weg zur Erweiterung des Bewusstseins eröffnen, einen Weg, der uns die Chance einer alternativen Einsicht in unsere Schicksale anbietet. Die Larven der konventionellen Realitäten, die wir für gewöhnlich für die Wirklichkeit einsetzen, um sie uns in dem praktisch-kommunikativen Sinne zugänglich zu machen, verführen uns, ihnen in die Irrkreise der Zielstrebigkeit und des sozialen Profits zu folgen, die an allen Seiten mit Mauern der als natürlich verklärten Vorurteile und historisch entstandenen, repressiven Normen umgeben sind. Köln, August 2004 Milan Nápravník

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