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Rockabillies, Rock'n'Roller, Psychobillies - 2848951416

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Rockabillies, Rock'n'Roller, Psychobillies Archiv der Jugendkulturen

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

"Eigentlich hab' ich jeden Tag nur meinen Rock'n'Roll im Kopf." Ein spannender Bericht über eine Subkultur zwischen gestern und heute, zwischen Rebellion und Nostalgie, zwischen Sozialkritik und Stil-Liebhaberei. In dichten Portraits werden die befragten Szeneangehörigen mit ihren persönlichen Geschichten vorgestellt und kommen dabei ausführlich selbst zu Wort. Ausdrucksstarke Photographien dokumentieren die Ästhetik der Szenen. Wer sind die Tollen-Leute? Sie sind in den 50ern hängen geblieben, haben einen Modefimmel und brauchen einen Kontrabass: die Rockabillys. Eine ethnologische Studie räumt jetzt mit einigen Vorurteilen auf - und ist sehr lesbar dazu. Um gleich ein paar mögliche Missverständnisse auszuräumen: Nein, dieses Buch ist nicht nur für Tollenträger interessant, und auch wenn es ein bisschen so aussieht. Es ist keins dieser zahllosen Hochglanz-Fanzines, in denen Fans Fans bestätigen, dass es allen Grund gibt, ein Fan von X oder Y zu sein. Rockabillies - Rock'n'Roller - Psychobillies. Porträt einer Subkultur von Susanne El-Nawab ist eine ethnologische Studie über die Anhänger einer Musikrichtung, die in der Geschichte der Popkultur eine, gelinde gesagt, ziemlich zentrale Rolle einnimmt. Ohne Übertreibung lässt sich behaupten, dass Anfang der 50er Jahre, kurz vor Elvis, lange vor den Beatles, mit dem Rockabilly all das erfunden wurde, was wir heute unter Popkultur verstehen. Das verleiht den Leuten, die dieser Ära noch heute anhängen, einen gewissen Sonderstatus. Sie können mit Recht behaupten, nicht irgendeinem beliebigen Retro-Trend anheim gefallen zu sein: Sie huldigen immerhin dem Urknall der Popmusik. Es gibt auch heute noch Menschen, die sich und ihr Umfeld konsequent so gestalten, als schrieben wir für alle Ewigkeit das Jahr 1955. Aber wieso machen die das? Die nahe liegenden Annahmen lauten: Sehnsucht nach der vermeintlich heilen Welt der 50er Jahre, Flucht aus der komplexen Gegenwart in die Idylle, naiver Amerikanismus, dazu noch ein kleiner Modefimmel. Dabei könnte man es bewenden lassen. Was auch ganz im Sinne vieler wäre, die in diesem Buch beleuchtet werden: "Je weniger die Leute über uns wissen, desto besser ist es für uns." Dieses Zitat eines Rockabillys stellt die Autorin ihrem Vorwort voran, und es trifft genau den Punkt, der dieses Buch so interessant macht. Susanne El-Nawab belässt es nicht dabei. Sie lässt sich weder von verschwiegenen Poseuren abwimmeln, noch von deren Äußerlichkeiten in die Irre führen. Stattdessen hat sie in jahrelangen Feldforschungen und unzähligen Interviews die Ansichten und Antriebe von jungen und nicht mehr ganz so jungen Rock'n'Rollern in Deutschland erkundet. Sie hat ihnen offen und aufmerksam zugehört, ohne den kritischen Abstand aufzugeben. Nach der Lektüre dieser Studie sind ein paar Vorurteile über Retro-Wellen und Jugendkulturen dahin. An ihre Stelle treten ein paar hübsche Paradoxien: Das seltsame Nebeneinander von extremer Selbstdarstellung und ebenso extremer Abschottung im Kern dieser Szene; die Vielfalt der Stile und Haltungen gleich jenseits des gemeinsamen Nenners, nämlich der Begeisterung für "die Fifties", die bei näherer Betrachtung gar keine Begeisterung für "die Fifties" ist, sondern eher Bewunderung für die Leute, die im Laufe der Fifties gegen die Fifties rebelliert haben. In deren Sinne man jetzt auch rebelliert, nur gegen etwas ganz anderes. Und so weiter. Ach ja, die Musik spielt auch eine Rolle. Rockabilly ist die Bezeichnung - oder auch Projektionsfläche - für eine frühe Spielart des Rock'n'Roll, deren goldene Ära so etwa von 1954 bis 1956 dauerte - zwei, drei heftige Jahre, so wie beim Punk von 1976 bis 1978. Für Rockabilly-Puristen war alles danach nur noch kommerzieller Abklatsch, Elvis eingeschlossen. (Für die Nicht-Puristen in diesem Kulturkreis ist Elvis natürlich der Gottkönig.) Die musikalischen Grenzen zum Rock'n'Roll sind fließend, Rockabilly klingt tendenziell schlanker, ländlicher, eckiger, zickiger, man könnte auch sagen: weißer als der klassische Rock'n'Roll von Little Richard oder Chuck Berry. Sein besonderes Kennzeichen ist der Kontrabass. Kaum eine Rockabilly-Band hat sich je ohne auf die Bühne gewagt (schon gar nicht aufs Plattencover). Das Wort Rockabilly setzt sich zusammen aus dem einst verruchten Slang-Begriff Rock'n'Roll einerseits und andererseits Hillbilly, einer Bezeichnung für amerikanische Hinterweltler. El-Nawabs Buch ist zu entnehmen, dass sich "Rockabilly" als Name des Genres erst im Zuge einer ersten Wiederbelebung in den 70er Jahren durchsetzte und sich vorher nur in diversen Songs angedeutet hatte. So 1956 im Rock Billy Boogie einer Band namens, ausgerechnet, The Rock'n'Roll Trio. Susanne El-Nawab skizziert die Abfolge diverser Revivals und die stilistische Ausdifferenzierung in durchgeknallte Sub-Genres wie Psychobilly, Shockabilly und Punkabilly, welche die gute alte Hillbilly-Musik um Horror und Trash bereicherten (sowie um auffällige Tätowierungen und Haartrachten). Bands wie The Cramps oder The Meteors machten sie in den 80er Jahren populär, diese Szene ist auch heute noch (oder wieder?) sehr aktiv, während die traditionellere Rock`n`Roll-Szene älter und kleiner zu werden scheint. El-Nawab nimmt besonders die Rockabilly-Anhänger in Hamburg, Hannover und Berlin unter die Lupe, liefert aber keine genauen Angaben über deren Anzahl - mehrere Tausend sollen es in Deutschland sein. Aus den musikalischen Differenzen, den Grabenkriegen der Rock'n'Roll-Szene, hält sie sich ausdrücklich und wohlweislich heraus. Ihr geht es vor allem um das Lebensgefühl in diesem Kulturkreis, und zu dem gehören musiksüchtige Plattensammler ebenso wie Designfreunde, die die zu ihren Barhockern passende Musik kaufen. An Haltungen und Einstellungen ist, wie die Interviews zeigen, so ziemlich alles vertreten, was man sich bei 20- bis 40-Jährigen vorstellen kann. Die Bandbreite reicht von feiner Selbstironie bis hin zum reaktionären Machismo, von Konsumfetischismus bis Konsumverweigerung, von Protest bis Anpassung, von Nostalgie bis Abgeklärtheit. Und manchmal findet sich alles auf einmal in einer Person. So interessant wie das, was Susanne El-Nawab über die Menschen in der gegenwärtigen Rock'n'Roll-Szene zutage fördert, ist die Art, wie sie das geschafft hat. Ihre Erkenntnis über die Grenzen der Popschreiberei sollte man eigentlich jedem Buch über Popkultur voranstellen: "Jugendsubkulturen sind im Grunde etwas, das man nicht verstehen kann, wenn man zu alt ist und nicht selbst darin gelebt hat, und wenn man selbst darin gelebt hat, fehlt die Distanz." Susanne El-Nawab ist 1973 geboren und hat, wie sie in ihrem Vorwort schreibt, Erfahrung in verschiedenen jugendlichen Subkulturen gesammelt, auch unter Rocka- und Psychobillys, sie musste also nicht in ein ihr fremdes Milieu aufbrechen. Und als ethnografisch geschulte Sozialpsychologin wendet sie ihre Methoden als teilnehmende Beobachterin behutsam an. Sie bezeichnet sich als "Randperson, mit einem Bein drin, mit einem draußen". Als Mittlerin zwischen den Welten ist es ihr gelungen, eine Szene zu erforschen, über die man als Außenstehender schon alles zu wissen glaubte. Ihr Buch zeigt, dass es sich gerade bei scheinbar eindeutigen Phänomenen lohnt, genau hinzugucken und: hinzuhören. Paul Berg in: Die Zeit "Wie kam es zu dieser Szene, was denken Rock'n'Roller, Rockabillies, Psychobillies über ihre Kultur, gehören viele von ihnen zur 'rechten' Szene, würden sie lieber in den fünfziger Jahren leben, sehen sich die Männer als Machos, fühlen sich die Frauen nur als vorzeigbares Anhängsel? Diesen und vielen anderen Fragen ist die Autorin Susanne El-Nawab nachgegangen. Sie hat dazu viele Interviews geführt und sich über einen langen Zeitraum in und am Rande 'unserer' Musikkultur bewegt. Im ersten Teil schildert sie die musikalischen Wurzeln und berichtet über die Teddy Boys in England und die Halbstarken in Deutschland, ehe sie ausführlich auf die heutige Szene eingeht und verschiedene Stilelemente vorstellt. Wichtigster Bestandteil aber sind die Porträts, die aufgrund der Interviews entstanden sind. Hier finden sich auch die Antworten auf die oben aufgeworfenen Fragen, sie geben einen guten Einblick in das Selbstverständnis der Rockabillies. Eine interessante Arbeit, sehr lesenswert und endlich mal ein Buch über 'unsere' Szene." Heinz-Günther Hartig in: Rock'n'Roll Musikmagazin "Richtig spannend." Schädelspalter "In der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit werden (junge) Männer mit Elvis-Tolle und Lederkluft sowie deren weibliche Pendants, wenn überhaupt, nur als Exoten wahrgenommen. Im Vergleich zu anderen Jugendsubkulturen spielen die 'Die-Hard'-Fans von Rock'n'Roll und Rockabilly, mit einer bundesweiten Community um die 5 000, nur eine Nebenrolle. Dessen ungeachtet hat die hannoversche Sozialpsychologin, Fotografin und Künstlerin (siehe auch ihr Buch 'Skinheads - Ästhetik und Gewalt') sich dieser verzweigten Szene angenommen und von ihr eine aufschlussreiche, spannende Dokumentation erstellt. Sie zeichnet die Geschichte der Vorläufer als auch einzelner Richtungen nach, untersucht Szenezugang, Selbstinszenierung, politische Ausrichtung und das (männer-dominierte) Geschlechterverhältnis; dazwischen immer wieder ausführliche Interviews mit 'typischen' Repräsentanten der Szene. - Ein verdienstvolles Werk." Roland Schmitt, ekz-informationsdienst Übrigens: Jedes Vereinsmitglied bekommt dieses Buch und viele andere kostenlos zugeschickt. Weitere Infos

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Ist es Freude, ist es Schmerz? - 2826720073

330,89 z³

Ist es Freude, ist es Schmerz? Edition XIM Virgines

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

VORWORT DES HERAUSGEBERS Im März 1887 überlegte Friedrich Nietzsche: "ein sorgfältiges Verzeichnis der deutschen Gelehrten, Künstler, Schriftsteller, Schauspieler, Virtuosen von ganz- oder halbjüdischer Abkunft herzustellen: das gäbe einen guten Beitrag zur Geschichte der deutschen Kultur..." (Aus: Nietzsche, Friedrich: Sämtliche Briefe, S.48) In 305 Porträts, von Abeles bis Zwillinger, stelle ich Gedichte in deutscher Sprache von Autorinnen und Autoren mit jüdischen Wurzeln vor, um die Vielfalt deutsch-jüdischer Lyrik aufzuzeigen und deren Bedeutung innerhalb der gesamten deutschen Lyrik erkennbar werden zu lassen. Dabei wird auch der Wandel in Ausdruck, Form und Sprache der Poesie über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg deutlich. Ein jüdisches Schrifttum in deutscher Sprache begann mit Moses Mendelssohn, der die jiddische Sprache ablehnte und seinen Glaubensgenossen durch seine Bibelübersetzung die deutsche Sprache empfahl, sodass sie bald von vielen bevorzugt wurde. Seither gibt es eine sehr umfangreiche, breit gefächerte Literatur jüdischer Autorinnen und Autoren in deutscher Sprache, die auch tief in die östlichen Länder Europas reicht. Stefan Zweig stellt dazu fest: "Gerade in Österreich konnte man unwidersprechlich gewahren, daß in all jenen Randgebieten, wo der Bestand der deutschen Sprache bedroht war, die Pflege der deutschen Kultur einzig und allein von Juden aufrechterhalten wurde." (Aus: Stefan Zweig: Europäisches Erbe, S. 269) Autorinnen und Autoren, die gemeinhin als Lyriker bekannt sind, werden ebenso vorgestellt wie andere, die man mehr als Erzähler, Dramatiker, Philosophen, Journalisten oder Essayisten kennt. Der jeweiligen Gedichtauswahl habe ich eine je nach Quellenlage längere oder kürzere Lebensbe-schreibung mit einer Übersicht des literarischen Schaffens beigefügt, um die ausgewählten Gedichte vor dem Hintergrund des jeweiligen Gesamtwerks und der Vita besser einschätzen und beurteilen zu können. Dabei wird deutlich, wie sehr die deutschsprachigen Juden - geeint nicht nur durch ihre Religion, sondern auch durch erdrückende Erlebnisse infolge ihrer gesellschaftlichen Ausgrenzung, brutalen Verfolgung und Ermordung - die deutschsprachige Dichtung geprägt haben. Denn in keinem anderen Bereich deutschsprachiger Kulturen haben Juden so viele, tiefe und nicht mehr wegzudenkende Spuren hinterlassen wie in der Literatur. Diesem in der Gegenwartsliteratur lebendigen Erbe kommt eine gleichrangige Bedeutung zu wie der Antike innerhalb der Entwicklung der europäischen Kultur. In den Jahren vor der NS-Zeit, insbesondere in der Weimarer Republik, erlebte das künstlerische und geistige Leben in Deutschland eine kurze Periode von überdurchschnittlichem Niveau, ohne dass sich eine genuin jüdische Literatur ausmachen ließe, obwohl der Anteil der jüdischen Autoren nie bedeutender war als in den Jahren zwischen 1900 und 1933. Was zunächst paradox erscheint, liegt im Grunde auf der Hand: Zu keiner Zeit war die Stellung der jüdischen Autorinnen und Autoren unangefochten. Dennoch sind es deutsch-jüdische Schriftsteller, die im Ausland als deutsche Autoren gelesen und gefeiert wurden und werden. Bei Albert Ehrenstein heißt es dazu: "Der qualitativ und quantitativ hohe Anteil, den das Judentum am deutschen Geistesleben hat, ist leicht erklärt. Ein Volk, dem durch viele Jahrtausende das Wort, die Schrift heilig war, seit zweitausend Jahren in einer politischen Depression lebend, auf die Bibel und deren mystische oder sophistische Kommentare als einzige Geistesquelle zurückgeworfen, vor jedem Studierenden Achtung hegend, wie nur noch die Chinesen - ein solches Volk, durch Neigung, Erziehung und Zwang lange abgedrängt von allen militärischen, politischen Berufen und Staatsstellungen, mußte in der Kunst die fast einzige Möglichkeit erblicken, sich gegen allen Rassenhaß, über Myriaden Hemmnisse und Erschwerungen hinweg, ehrenvoll Geltung zu verschaffen." (Aus: Albert Ehrenstein: Vom Deutschen Adel Jüdischer Nation, 1926; zitiert nach: Otten, Karl: Prosa jüdischer Dichter, S. 602) Besondere Merkmale in Stil und Form, die für deutschsprachige Schriftstellerinnen und Schriftsteller jüdischer Herkunft bezeichnend wären, lassen sich nicht feststellen. Lion Feuchtwanger, der in seinen Werken jüdisch-deutsches Leben thematisierte, bemerkte dazu: "Ich habe mich oft mit größter Sorgfalt in die Werke deutscher Autoren jüdischer Herkunft vertieft, um irgendein sprachliches Merkmal zu finden, das eindeutig auf ihre jüdische Abkunft hinwiese. Es ist mir trotz emsigsten Studiums nicht geglückt, in irgendeinem Werk der großen deutschen Dichter jüdischer Abstammung, von Mendelssohn bis Schnitzler und Wassermann, von Heine bis Arnold und Stefan Zweig, irgendein solches Merkmal zu entdecken." (Aus: Feuchtwanger, Lion: Centum opuscula, S. 489) In seiner erst 1968 publizierten Autobiografie Jugend in Wien zeigt Arthur Schnitzler seine beson-dere Sensibilität für die "Judenfrage": "Es war nicht möglich, insbesondere für einen Juden, der in der Öffentlichkeit stand, davon abzusehen, daß er Jude war, da die anderen es nicht taten, die Christen nicht und die Juden noch weniger. Man hatte die Wahl, für unempfindlich, zudringlich, frech oder für empfindlich, schüchtern, verfolgungswahnsinnig zu gelten. Und auch wenn man seine innere und äußere Haltung so weit bewahrte, daß man weder das eine noch das andere zeigte, ganz unberührt zu bleiben war unmöglich." (Aus: Reich-Ranicki, Marcel: Über Ruhestörer, S. 22) "Im Spannungsfeld von unaufhebbarem Außenseitertum und Selbstverteidigung suchten die Auto

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Die Nachtseite von Eden - 2852758186

134,34 z³

Die Nachtseite von Eden Edition Roter Drache

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Im Jahre 1977 erschien zum ersten Mal das Buch Nightside of Eden, was bis heute hin dutzende Auflagen und Übersetzungen in allen möglichen Sprachen erfahren hat. 30 Jahre nach seinem ersten Erscheinen wird dieses Buch endlich dem deutschsprachigen Publikum verfügbar gemacht, und dementsprechend groß ist die Erwartungshaltung der Leser. Der Grund für die lange Wartezeit liegt in zwei Gegebenheiten begründet: 1. Das Buch beschäftigt sich mit den 22 qliphothischen Tunneln, jener verbotener Ebene in der kabbalistischen Lehre, die bis zum Erscheinen von "Kabbalah, Qliphoth und der Goetischen Magie" von Thomas Karlsson (Edition Roter Drache 2006) ein Tabuthema in der Religionsforschung war, und daher hat sich niemand an das Thema heran gewagt. 2. Das englische Original ist in einer sehr anspruchsvollen Sprache verfasst, die ohne eine praktische Kenntnis der Materie nicht ins Deutsche übertragen werden kann. Es hat ganze 5 Jahre gedauert, bis der richtige Übersetzer für dieses Standartwerk gefunden wurde. Werden in "Kabbalah, Qliphoth und der Goetischen Magie" von Thomas Karlsson die 11 qliphotischen Ebenen beschrieben, so widmet sich Kenneth Grant hier denn 22 Tunneln, die die Qliphoth miteinander verbinden. Diese Tunnel werden "Tunnel Seth's" genant, zu jedem Tunnel gibt es eine genaue Beschreibung, kabbalistische Korrespondenzen und Sigille. Beide Bücher zusammen bilden die absoluten Standartwerke zur qliphotischen Arbeit und sind nun in deutscher Sprache bei einem Verlag vereint. Mit "Die Nachtseite von Eden" startet die Edition Roter Drache eine eigene Reihe von Kenneth Grant, in welcher mehr seiner Bücher in Deutsch veröffentlicht werden, u.a. "Erinnerungen an Aleister Crowley" und "Schattenkulte". Es existiert eine Karte des Bewusstseins mit all seinen dunklen und lichten Aspekten. Diese Karte wird durch das kabbalistische Symbol Baum des Lebens dargestellt, dessen Wurzeln in der Ur-Erde von Eden hinein reichen, und dessen Äste sich bis in außerirdischen Dimensionen erstrecken. Dieser Baum ist ein vertrautes Konzept für Mystiker wie für Magier, doch er hat auch eine Andere Seite, eine Nachtseite, die in zeitgenössischen Schriften des Okkultismus nur am Rande erwähnt wird. Die Nachtseite von Eden interpretiert diese Symbolik des Baums des Todes, der 'Anderen Seite' des Baums des Lebens, der die Grundlage der westlichen okkulten Tradition bildet. Kenneth Grant, dessen Typhonische Trilogien den alten und vergessenen Mysterien neues Leben eingeflößt hat, bietet hier eine umfassende Untersuchung der Anderen Seite, der Nachtseite, die von dunklen Kräften heimgesucht wird, die heute heimtückisch in die vordersten Bereiche des menschlichen Bewusstseins einsickern und ihm mit brutaler Zerstörung drohen. Die Nachtseite von Eden ist eine Erläuterung des Kultes von Choronzon, es ist die ausführliche Darstellung der Mysterien des Pfades der Linken Hand in Bezug auf den westlichen Okkultismus, und sie wird von einem Schüler des legendären Aleister Crowleys beschrieben. Erstmals enthüllt hier das Oberhaupt mehrerer magischen Organisationen die esoterischen Lehren der 'schwarzen' Magie des Pfades der Linken Hand sowie die praktischen Anwendungen psychosexueller Formeln, über die im Allgemeinen sehr wenig bekannt ist. Das Buch ist nicht nur mit den dämonischen Sigillen der Anderen Seite illustriert, wodurch es zu einem wahrhaften Grimoire der Dunklen Lehre wird, sondern auch mit eigenartigen Werken des Siderealismus oder der stellaren Kunst, hervorgegangen aus dem neuäonischen Bewusstsein, das okkulte Orden in Einklang mit der typhonischen Tradition durchdringt.

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Rainbow - Zwischen Genie und Wahnsinn - 2848128254

86,14 z³

Rainbow - Zwischen Genie und Wahnsinn I. P. Verlag Jeske/Mader

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Das vorliegende Werk ist chronologisch strukturiert und zelebriert das leider viel zu kurze Schaffen des "Man in Black", nämlich Ritchie Blackmore, im Rahmen von Rainbow (von

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Israelischer queerer Film - 2852757861

95,59 z³

Israelischer queerer Film Zaglossus

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Im Bereich des queeren Kinos der 2000er-Jahre hat kaum ein Land ein so erstaunlich reichhaltiges Portfolio produziert wie Israel. Kein Filmfestival mit LGBT-Schwerpunkt kommt heutzutage ohne eine breite Schau israelischer Beiträge aus höchste Zeit also, sich auch im deutschsprachigen Raum damit zu befassen.§Es ist die spezifische Situation, in der diese Filme entstehen, mit der Ursula Raberger sich in ihrem Buch zum israelischen queeren Film eingehend beschäftigt. So zeigt sie eindrucksvoll, wie die enge Verwobenheit zwischen der erst jungen nationalen Geschichte des Staates, der progressiven Rechtsstaatlichkeit in Bezug auf LGBT-Anerkennung, dem schwierigen Verhältnis zu Palästina und den kulturellen und religiösen jüdischen Wurzeln das Spezielle des israelischen queeren Kinos ausmachen, und belegt dies anschaulich anhand ihrer Analysen einiger der bekanntesten und auch vieler hierzulande noch unbekannter Filme der letzten zehn Jahre.§Raberger bringt dabei nicht nur ihre Expertise in den Bereichen Filmwissenschaft und LGBT-Studies ein, sondern greift dank ihrer jahrelangen Arbeits- und Studienaufenthalte in Israel auf umfassende persönliche Eindrücke zurück, die einen besonders unmittelbaren Zugang zum Thema möglich machen. Das Buch enthält umfangreiches Bildmaterial, das die Filmemacher_innen der Autorin speziell zur Verfügung gestellt haben.

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Design by Mercedes-Benz - 2835639892

344,24 z³

Design by Mercedes-Benz Delius Klasing

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Sie sind sinnlich, elegant, kraftvoll das Design der Mercedes-Benz-Fahrzeuge setzt seit über 120 Jahren immer wieder neue, faszinierende Trends. Bereits das erste Automobil der Welt, der dreirädrige Benz Patent-Motowagen, kehrte dem Kutschenstil der damaligen Zeit der Rücken und fand eine eigene charakteristische Optik. Ihm folgten mit neuen, revolutionären stilistischen Ideen beispielsweise das erste Auto, das wie ein Auto aussah der Mercedes Simplex. Die Klassiker der 1930er-Jahre, wie der Mercedes-Benz 500 K, galten als Gipfel von Eleganz und Kraft, mit den Silberpfeilen begann ein unvergänglicher Mythos, der 300 SL wurde zur Legende, die S-Klasse und die E-Klasse sie alle setzten neue Zeichen und wurden zu Designvorbildern.Ziel der Mercedes-Designentwicklung ist es, immer wieder Neues zu wagen und vorauszudenken, ohne die Wurzeln der Marke zu vernachlässigen. Damit wurde Design bei Mercedes-Benz buchstäblich zum Markenzeichen. Denn es prägt das Image der Marke mit dem Stern, visualisiert typische Mercedes-Attribute wie Souveränität, Dynamik, Eleganz, Innovation, aber auch Sicherheit, Solidität und Qualität.Exzellente Fotografien beispielhafter Automobile, die speziell für dieses Buch aufwendig in Szene gesetzt wurden, und zeitgenössische Bilder führen auf opulent gestalteten Seiten optisch durch die verschiedenen Epochen des Automobildesigns.Und natürlich erlebt der Leser das Wirken der großen, richtungweisenden Stilisten und Designer, die der Marke mit dem Stern ihr unverkennbares Gesicht gegeben haben Friedrich Geiger, Bruno Sacco und Peter Pfeiffer, um nur einige zu nennen.

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Russland hören - Das Hörbuch, 1 Audio-CD - 2849852187

109,27 z³

Russland hören - Das Hörbuch, 1 Audio-CD Silberfuchs-Verlag

Ksi±¿ki / Literatura obcojêzyczna

Auch wenn man uns in sieben Wassern wäscht, bleibt unser russisches Wesen erhalten! Was macht sie aus - die russische Seele, die der Dichter Iwan Turgenjew nicht ohne Stolz beschreibt? Ist es der orthodoxe Glaube, der Patriotismus, die tiefe Liebe zur eigenen Kultur, zu den Komponisten, Malern und Dichtern, die für das Volk stets moralische Anführer und Propheten waren? Sehen sich die Russen als Europäer oder als Asiaten? Woher nehmen sie ihren unerschütterlichen Überlebenswillen, ihre Hoffnung - über alle Kriege, Krisen und Katastrophen hinweg? Die Slawistin und ARD-Rundfunkjournalistin Antje Hinz nähert sich den Wurzeln der russischen Kultur: beginnend beim Gründungsmythos der Kiewer Rus, der Christianisierung Russlands und den fruchtbaren Einflüssen aus Byzanz über die Jahre der tataro-mongolischen Fremdherrschaft und die Dynastie der Romanow-Zaren bis zum Aufbruch der russischen Avantgarde zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der Terrorherrschaft Stalins und dem Wandel Russlands unter Michail Gorbatschow mit Glasnost und Perestroika. Der bekannte Schauspieler Rolf Becker entführt den Hörer in imposante Kirchen zu den Schöpfern prachtvoller Ikonen. Er besucht Kiew, Nowgorod, Sankt Petersburg und Moskau, berichtet von kühnen Fürsten, weltoffenen Handelsleuten, von visionären, kunstsinnigen und machthungrigen Zaren. Becker trifft auf Märchenwesen wie die Hexe Baba Jaga und begegnet den Helden der großen russischen Romane und Opern. Er durchstreift die künstlerische Avantgarde, skandiert ihre Manifeste und präsentiert ihre bahnbrechenden Schöpfungen. Und wirft einen Blick in die Zukunft Russlands.

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